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Rezension | Die Stadt der träumenden Bücher: Buchhaim – Walter Moers und Florian Biege

MissFoxy 9. Februar 2018

Die Stadt der träumenden Bücher: Buchhaim | von Walter Moers und Florian Biege | Verlag: Knaus | erschienen am 06.11.2017 | Übersetzer: – | Hardcover | 112 Seiten | 17.99€ (D) Kaufen?*

Klappentext

Meine Meinung

Walter Moers und seine Zamonien Romane begleiten mich schon seit langer Zeit und so fieberte ich gespannt den Graphic Novel Ausgaben seines Romans Die Stadt der träumenden Bücher entgegen. Mit Buchhaim erschien im Dezember der erste Teil, der sich mit der Geschichte bis zu Hildegunsts aufeinander Treffen mit den Buchlingen beschäftigt. Der zweite Teil Die Katakomben, der im Januar folgt, erzählt den Rest der Geschichte. Schon das Cover des Buches hat mich sehr beeindruckt. Es erweckt nicht den Eindruck einer einfacheren Zeichnung sondern ist sehr detailliert gezeichnet. Auch jedes einzelne Panel des Buches ist mein einer ebenso großen Sorgfalt und Liebe zum Detail gestaltet, dass ich an dieser Stelle schon den größten Respekt für Florian Biege loswerden muss, der eine grandiose Arbeit geleistet hat. Der Zeichenstil gehört zu meinen Highlights in diesem Jahr und hat darüber hinaus einen enormen Wiedererkennungswert, den ich jetzt bereits mit Zamonien verbinde.

Wer bereits etwas von Walter Moers gelesen hat, wird bemerkt haben, dass er nicht nur unglaublich gut schreiben kann, sondern sein Schreibstil darüber hinaus sehr bildhaft ist. Ich habe mich schon im Vorhinein gefragt, wie das in der Graphic Novel adaptiert wird. Gleichzeitig war mir bewusst, dass er sich vermutlich nicht besonders gut adaptieren lassen kann, womit ich letztendlich Recht behielt. Das ist jedoch keinesfalls als Kritik aufzufassen, sollte jedem Interessierten jedoch bewusst sein. Wo die bildhaften Worte Walter Moers die Story nicht tragen können, tuen es die Zeichnungen mindestens genauso gut und Walter Moers Schreibstil bleibt uns im Text dennoch erhalten, genauso wie prägnante Zitate aus der Buchvorlage.

Die Adaption lässt sich herrlich schnell lesen und währenddessen versinkt man wieder ganz in der Welt Zamoniens, die man durch die Zeichnungen perfekt vorgestellt bekommt. Alle Fans werden hier also bedient, wenn man gleichzeitig im Hinterkopf hat, dass es sich hierbei um eine Adaption handelt. Doch auch Neulingen kann ich die Graphic Novels zum Roman sehr ans Herz legen, um einen ersten Eindruck von Walter Moers und Zamonien zu bekommen und um zu testen, ob die Romane gefallen. Besonders hilfreich ist hierfür sicher auch das grafisch toll gestaltete Glossar am Ende des Buches.

Reiheninformation

Die Stadt der träumenden Bücher – Graphiv Novel Adaption

Buchhaim | Die Katakomben

Weitere Rezensenten

Studiere nicht dein Leben | Wortmalerei | Bibliophile Hermine

Vielen lieben Dank an den Knaus Verlag für die Bereitstellung des *Rezensionsexemplars.

Inhalt
9
Zeichenstil
10
Umsetzung
10
Charaktere
9

Summary

Die Stadt der träumenden Bücher. Buchhaim ist der erste Teil Graphic Novel Adaption von Walter Moers gleichnamigem Roman. Wo Moers Schreibstil nicht mehr wirkt, greifen die wundervollen Zeichnungen von Florian Biege und kann so alle Moers- und Zamonien-Fans begeistern. Auch Neulinge können mit dieser Graphic Novel einen Einstieg in die Welt wagen. Allerdings sollte die Graphic Novel unbedingt losgelöst von der Vorlage gesehen werden.

Total Rating

9.5
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5 Comments

  1. Michael Kleu 9. Februar 2018

    Uh, das brauch ich auch 😉

    Das macht wirklich einen tollen Eindruck!

    Antworten
    1. MissFoxy 9. Februar 2018

      Es ist wahnsinnig toll gezeichnet! Definitiv was für Comic- und Moers-Fans 🙂

  2. Sandy 9. Februar 2018

    Danke für die Rezi Jule!
    Bisher sind die Moers-Bücher immer an mir vorbeigegangen, also ist es gerade da gut zu wissen dass die Graphic Novel hier einen guten Einstieg bieten könnte. 🙂

    Antworten
    1. MissFoxy 9. Februar 2018

      Oh nein, das musst du unbedingt ändern. Die Welt ist wahnsinnig toll und ich glaube, die Zamonien Romane würden dir sehr gut gefallen! Schau unbedingt mal in den Comic rein

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