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Rezension | Blank Space – Susanne Mischke

MissFoxy 24. August 2019

Werbung: Für meine Arbeit als Bold-Botschafterin bekomme ich eine Aufwandsentschädigung.

Ihr habt es sicher schon mitbekommen. Ich darf #boldbotschafter für das aktuelle BOLD-Programm sein und habe die Patenschaft für einen Titel aus dem Programm übernommen. So durfte ich mein „Patenbuch“, Blank Space von Susanne Mischke, schon einige Zeit vor dem Erscheinen lesen und freue mich unglaublich, es euch heute vorstellen zu können.

Blank Space | von Susanne Mischke | Verlag: dtv BOLD | erschienen am 23.08.2019 | Übersetzer: – | Klappbroschur | 320 Seiten | 14.90 € (D) Weitere Informationen*

Klappentext
#2tagefilmriss

Wieso. Bin. Ich. Hier? Das fragt sich Carolin, als sie nach zwei Tagen ohne Erinnerung in der Psychiatrie aufwacht. Keine Ahnung, warum und wie sie dort gelandet ist. Keine Ahnung, warum sie dort festgehalten wird. Allerdings ahnt sie, dass es mit dem Verschwinden ihrer Freundin und Mitbewohnerin Odile zu tun hat. Odile, die sich um Carolin gekümmert hat, seit sie in die WG auf dem Hausboot gezogen war. Odile, diese faszinierende, charismatische Kunststudentin, die über mysteriöse Verbindungen zu einem Privatclub namens “Abraxas“ verfügte, vor einigen Wochen jedoch spurlos verschwand… (Quelle: dtv)

Ich habe schon unzählige Bücher von Susanne Mischke gelesen. Ich glaube, da kommt man nicht drum herum, denn sie schreibt sowohl Krimis und Thriller für Jugendliche als auch für Erwachsene und ist so in allen Altersgruppen präsent. Mich hat sie damals mit den Jugendkrimis aus dem Arena Verlag begeistert und ich habe mich sehr gefreut, dass nun mit Blank Space ein Buch erscheint, dass ihre alten Leser abholt. Denn wie alle Bücher aus dem BOLD-Programm richtet es sich hauptsächlich an die Generation Y, Millenials, die sich nicht mehr ganz zu Hause im Jugendbuch fühlen, aber dennoch Identifikationsfiguren suchen, die noch nicht mitten im Leben stehen. Aber es gab da noch einen weiteren Punkt, mit dem man mich für Blank Space gewinnen kann: Das Buch spielt in Amsterdam – eine meiner liebsten Städte überhaupt. Das perfekte Buch für mich also und es konnte mich auch absolut überzeugen.

Carolin wacht orientierungslos auf und erfährt kurz darauf zwei Dinge: Sie befindet sich in einer Psychiatrie und ihr fehlt die Erinnerung an die letzten beiden Tage. Ein Mord muss aufgeklärt werden und Carolin weiß nicht, ob sie bloß Zeugin oder sogar Täterin ist. Man landet als Leser direkt mitten im Geschehen und ergründet gemeinsam mit Carolin alles, an das sie sich erinnert. Damit steigt man sehr schnell ins Geschehen ein und das Buch ist beinahe von der ersten Seite an super spannend und packend geschrieben.

Ich habe es geliebt, Amsterdam noch einmal weniger touristisch zu erkunden. Ich selbst war schon mehrere Male da und laufe mittlerweile kaum und wenn dann nur mehr als bewusst die wirklichen touristischen Orte an aber dennoch andere Orte als die, denen sich Susanne Mischke im Buch bedient hat. Man sieht die Stadt aus den Augen von jemandem, der dort jeden Tag ist und gleichzeitig aus einer jungen und studentischen Perspektive und so konnte man eine geliebte Stadt noch einmal aus einer andere Perspektive kennenlernen.

Am meisten geliebt habe ich die Figuren des Buches – von Carolin als Protagonistin bis hin zu den kleinsten Charakteren. Jeder von ihnen zeichnet sich dadurch aus, dass er weder schwarz noch weiß ist und so viel Leben, so viel Charakter in sich trägt, wie es andere Autorinnen und Autoren nicht mal bei Protagonisten schaffen. Ich persönlich habe meine kleine Auswahl an Favoriten und habe mich außerdem mit Carolin als Protagonistin so wohl gefühlt, dass ich förmlich gefleht habe, dass sie unschuldig und gut aus der gesamten Sache herauskommt.

Zu guter letzt ist Blank Space undurchschaubar. Man hat beim Lesen ja permanent Vermutungen, wie die Geschichte aus- und weitergeht und in manchen Fällen bewahrheiten sich diese auch – besonders wenn man sich in einem bestimmten Genre zuhause fühlt und insgesamt sehr viel liest. Das ist mir bei Blank Space aber nicht gelungen. Susanne Mischke hat mich immer wieder auf den Holzweg geführt, mich dann überrascht, was schlussendlich dazu geführt hat, dass das Buch viel schneller vorbei war, als mir lieb gewesen ist.

Blank Space ist ein Krimi, der nicht nur für Krimileser lesenswert ist. Er trifft die Zielgruppe von BOLD ganz genau, ist unglaublich klug, spannend und präsentiert uns tolle Protagonisten. Ich habe mich voll und ganz in Susanne Mischkes Buch verloren und ich bin überzeugt davon, dass ihr es auch tun werdet.

Dieser Beitrag wurde durch die Bereitstellung des Rezensionsexemplars und eine Aufwandsentschädigung gesponsert.
Bildrechte: Julia Lotz (Miss Foxy Reads)
Die Rechte an den Covern unterliegen dem jeweiligen Verlag & Designer.
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