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Captain Marvel | Filmkritik

MissFoxy 16. März 2019

©Marvel Studios 2019 Captain Marvel (Brie Larson)

Werbung: Für diese Kritik habe ich Kinotickets erhalten.

Informationen zum Film

Captain Marvel | 2019 | Deutscher Kinostart: 07.03.2019 | Director: Anna Boden, Ryan Fleck | Walt Disney Pictures, Marvel Studios | Genre: Sci-Fi, Action, Abenteuer | Dauer: 2 Stunden 3 Minuten | Altersfreigabe: 12

Higher, Further, Faster, Baby! Ich war unglaublich gespannt auf Captain Marvel und so im MCU versunken, dass ich gar nicht gemerkt habe, wie es um mich lauter wurde, die erste Kritik aufkam, sich die ersten feministischen Stimmen gegen diese Kritik gewehrt haben und da realisierte ich: Captain Marvel ist die erste weibliche Superheldin, die einen Film bekommt. Ich dachte an Black Widow an Scarlet Witch, an Shuri: So toll ich sie finde: Diese Ehre wurde ihnen bisher nicht zuteil. Nach dem ansehen von Captain Marvel war ich begeistert, ich kann euch allen empfehlen ins Kino zu gehen. Doch nicht nur, weil mir der Film selbst so gut gefallen hat. Selbst wenn ihr keine Superheldenfilme schaut, euch für dieses Genre nicht interessiert. Geht ins Kino. Nicht nur einmal, geht so oft ihr könnt. Gebt Geld dafür aus, supportet diesen Film. Das sollten wir alle tun. Denn er ist wichtig.

Girlpower!

Carol Danvers aka Captain Marvel ist nicht nur die erste weibliche Superheldin, die einen Solofilm ergattern konnte, es hätte auch keine bessere geben können, um dieses Amt auszufüllen. Ich liebe sie, ihre Art, einfach alles. Im Film gab es so viele Szenen, die vermehrt unterstrichen haben, was für eine tolle Persönlichkeit sie hat. Ganz egal ob das in Form von Rückblenden aus ihrem menschlichen Leben war oder Szenen von ihr als Captain Marvel.

Captain Marvel selbst gehörte aber sowieso zu meinen liebsten Held*innen aus dem Marvel Universum. Ihre Superkräfte sind enorm cool und sie hat den wohl coolsten tierischen Sidekick: Chewie, der im Film allerdings auf den Namen Goose hörte. Besonders toll fand ich, wie Carol Danvers im Film erst einmal lernen muss, mit ihren Fähigkeiten umzugehen. Bei den Kree kämpfte sie noch sehr damit, ihre Fähigkeiten unter Kontrolle zu halten und lernt erst viel später, welches Potential in ihr steckt. Dieser Weg war unbeschreiblich schön anzusehen und unterstrich nur einmal mehr die Stärke, die Carol Danvers in sich trägt. Und sind wir ehrlich: Es gab für diese Rolle keine bessere Wahl als Brie Larson.

Marvel Studios‘ CAPTAIN MARVEL..Goose ..Photo: Film Frame..©Marvel Studios 2019

Und es wird noch besser: Captain Marvel kommt ganz ohne Liebesgeschichte aus und das habe ich zwar im Vorfeld gehofft, tatsächlich aber nicht erwartet. Um ehrlich zu sein, könnten Mäner nicht unrelevanter für den Plot sein, als Coulson, Fury und Yon-Rogg es sind. Fury selbst wurde von den Kree sogar als „Mensch, männlich, nicht gefährlich“ eingestuft und steht in einer der letzten Szenen des Films sogar neben Carol Danvers in der Küche und spült. Das sind tolle Akzente, die hier wie ich finde sehr bewusst gesetzt wurden.

90er Jahre, Baby!

Captain Marvel spielt in und gleichzeitig mit den 90ern. Ich mochte die Retroanspielungen in Guardians of the Galaxy und vielen anderen Filmen abseits des Marvel Cinematic Universe schon sehr, in den 90ern hat aber noch keiner von ihnen gespielt und ich als 90er-Mädchen habe das mehr als gefeiert. Es gab nicht nur tolle Anspielungen – beispielsweise auf die Ladegeschwindigkeit eines Computer – sondern auch einen richtig tollen Soundtrack, den ich seitdem hoch und runter höre.

Fast bin ich ein wenig traurig, dass wir die 90er Jahre schon wieder verlassen müssen, denn Carol Danvers sehen wir erst (oder schon?!) in Avengers: Endgame wieder. Allerdings war eine der beiden Endszenen des Films, die sich direkt auf Endgame bezog, so episch, dass ich mich nun schon sehr auf die Captain Marvel Power im kommenden Film freue.

L to R: Korath (Djimon Hounsou), Att-Lass (Algenis Perez Soto), Carol Danvers/Captain Marvel (Brie Larson), Bron-Char (Rune Temte) and Minn-Erva (Gemma Chan) ©Marvel Studios 2019

Perfekte Einbindung ins MCU

Wenn Filme in chronologischer Reihenfolge erscheinen, ist es nicht einfach aber dennoch gut möglich, sie so miteinander zu verknüpfen, wie es das Marvel Cinematic Universe kann. Schwieriger wird es, wenn Filme zeitlich vor schon erschienen Filmen spielen, wie es bei Black Panther und Captain Marvel der Fall war. Während es den Machern von Black Panther allerdings weniger gelang, gute Querverweise einzubauen, hat mich dieses können bei Captain Marvel sehr beeindruckt.

Über bekannte Details musste ich Schmunzeln, andere Sachen haben mich ins Staunen versetzt und eine völlig neue Perspektive auf alles gegeben, was bisher passiert ist. Während die große Story um den Infinity War für uns eigentlich erst mit Guardians of The Galaxy Vol. 1 so richtig begann, erfahren wir in diesem Film so einiges, was unser bisheriges Bild noch einmal völlig neu definiert.

Egal ob Superhelden-Fan oder nicht: Geht ins Kino und schaut euch diesen Film an. Ich habe selten einen Film gesehen, der mich durch und durch so begeistert hat wie Captain Marvel.

©Marvel Studios 2019

Der Beitrag wurde durch die Bereitstellung der Kinokarten gesponsert.
Die Rechte an den Bildern unterliegen, wie unter den Fotos angegeben, den jeweiligen Unternehmen.

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4 Comments

  1. Jenny 12. April 2019

    Liebe Jule,

    Ich kann dir einfach nur zustimmen! Ich war auch sofort so verliebt in den Film, in Brie Larson aka Carol Danvers. Sie hat diese Rolle so perfekt gespielt, hat ihr Persönlichkeit und Leben eingehaucht und dazu noch so eine unfassbar geniale Story bekommen.
    Ich bin begeistert und verliebt in diesen Film und könnte ihn auch noch 20x sehen!

    Liebste Grüße
    Jenny

    Antworten
  2. Michael Kleu 17. Mai 2019

    „Captain Marvel kommt ganz ohne Liebesgeschichte aus und das habe ich zwar im Vorfeld gehofft“

    Das ist mal wirklich erfrischend!

    Mir hat der Film auch gut gefallen. Ist definitiv einer der besseren Filme des gesamten MCU.

    Antworten
    1. MissFoxy 17. Mai 2019

      Ja, ich finde dass das bei Marvel viel zu oft irgendwie reingebaut wird ohne dass es Sinn ergibt. Bestes Beispiel sind Nat und Hulk. Niemand braucht das. Wirklich nicht. Und gerade bei der ersten weiblichen Heldin mit Solofilm habe ich echt Angst gehabt, dass es schief geht.

      Aber ich sehe das wie du: Definitiv einer der besten Filme und ich liebe sie auch in den Comic ohne Ende.

  3. Jill von Letterheart 28. Mai 2019

    Liebe Jule,

    deiner Begeisterung zum Film kann ich mich nur anschließen – ich fand ihn auch einfach grandios!
    Ich war gemeinsam mit meinem kleinsten bruder und meiner Mama im Kino, die übrigens auch wirklich sehr angetan waren 😉

    Liebste Grüße
    Jill

    Antworten

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