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bold by dtv: Ein neues Imprint geht an den Start | Interview mit Programmleiterin Susanne Stark

MissFoxy 19. Februar 2019

Bereits auf der Frankfurter Buchmesse 2018 rückte dtv mit einer tollen Information heraus: Das neue Imprint dtv bold geht im Frühjahr an den Start und widmet sich den Themen, die die Generation Y beschäftigt. Ich war sofort Feuer und Flamme, denn das Konzept hinter dem Programm klingt nicht nur atemberaubend, auch die Bücher, allen voran John Greens Bruder Hank Green mit seinem Roman «Ein wirklich erstaunliches Ding»*, konnten mich direkt überzeugen. Dieses Buch wurde sogar Teil meiner #19für2019-Liste!

So war klar, dass ich euch davon berichten muss. Hier und jetzt. Dabei ist ein ganz wundervolles Interview mit der bold-Programmleiterin Susanne Stark entstanden, das ihr unten nachlesen könnt. Darin verrät sie euch nicht nur genauer, wen bold ansprechen will und wie das gelingen soll, sondern nennt auch ihr Highlight aus dem aktuellen Programm und verrät einige Details zum kommenden Programm.

Eine Vorstellung aller sechs Titel des Programms, würde mit Sicherheit diesen Post sprengen und eure Aufmerksamkeitsspanne übersteigen. Dennoch möchte ich euch einen genaueren Blick auf das Programm nicht vorenthalten. Damaris von Damaris liest hat sich bereits die Mühe gemacht, die Bücher näher vorzustellen. Darüber hinaus hat sie ein kleines Interview mit Stefanie Broller, verantwortlich für die Blogger Relations, zum neuen Imprint geführt: bold – Ein neues Verlagsimprint geht an den Start auf Damaris liest.

Susanne Stark, Programmleitung dtv bold

© Heike Bogenberger

Interview mit Susanne Stark

Liebe Frau Stark,
mit dem neuen Label bold wollen Sie besonders die Generation Y ansprechen und sich konsequent zu dieser digitalen Generation hinwenden. Wie genau möchte bold da ansetzen?

Mit mutigen Geschichten, mutigen Covern und einem mutigen Marketing.

Die Bücher aus dem bold-Programm sind Geschichten, in denen sich die Generation Y mit ihren Themen wiederfindet, die ihre Lebenswelt und ihr Lebensgefühl einfangen. bold-Bücher sind auf kein Genre festgelegt. Das Outfit der Bücher entspricht den Inhalten und den AutorInnen.

Wir haben bei bold AutorInnen und LeserInnen, die auf Social Media und im Internet zu Hause sind. Deshalb wird sich unser Marketing hauptsächlich online abspielen. Bisher wurden Marketing-Aktionen ins Netz verlängert, bei bold gehen wir den Weg andersherum. Mit bold sind wir auf allen wichtigen Plattformen im Netz präsent, in der realen Welt schaffen wir immer wieder neue Postinganlässe, wir verlängern die Online-Aktionen in die Offline-Welt.

Wenn Sie das neue Imprint mit drei Worten beschreiben müssten, welche wären das?

Never be regular.

Mit den Büchern des Programms sprechen Sie Leser*innen wie mich perfekt an: Langsam zu alt fürs Jugendbuch und doch finden wir uns mit den Themen und Geschichten der sogenannten Erwachsenenliteratur nicht immer wieder. Wieso, glauben Sie, wird genau diese Zielgruppe in der deutschen Publishingwelt zu wenig angesprochen?

Ich glaube, das liegt an der klassischen Trennung zwischen Kinder- und Jugendbuch und Erwachsenenbuch sowohl in den Programmen als auch in den vermarktenden Abteilungen. Diese führt dazu, dass klassische belletristische Verlage eine viel ältere Zielgruppe im Blick haben. Innerhalb eines Programms (und auch der Vermarktung) den Spagat zwischen den Bedürfnissen der Millennials und z.B. der Best Ager  hinzubekommen, ist nur schwer möglich – da braucht es, wie bei bold, eine klare Fokussierung auf die Lebenswelt jüngerer Menschen.

Haben Sie einen persönlichen Favoriten unter den Büchern des ersten Programms und wieso ist es genau dieser?

Eine richtig schwere Frage, eigentlich mag ich die Bücher auf ihre Art alle – so unterschiedlich sie auch sind. Besonders stolz bin ich natürlich darauf, dass es uns gelungen ist, den ersten Roman von Hank Green zu bekommen – ich bin ein großer Fan sowohl des Autors als auch des Romans, der in jeder Hinsicht „ ein wirklich erstaunliches Ding“ ist.

Mein ganz persönlicher Feelgood- Lieblingstitel findet sich übrigens im zweiten Programm – „OMG, diese Aisling!“, eine absolut hinreißende irische Generation Y-Komödie.

Wie geht es mit bold weiter? Haben Sie schon Pläne für das nächste Programm und was finden wir dort wieder?

Das Herbstprogramm 2019 steht bereits und wird ebenso mutig und vielfältig wie das erste Programm. Wieder mit dabei: eine deutsche Neuentdeckung, unsere Bestsellerautorin Colleen Hoover und die oben genannte Aisling.

Neugierig geworden? Selbstverständlich findet ihr auf meinem Blog bald meine Meinungen zu den Titels. Stöbert ansonsten direkt einmal selbst bei bold und verratet mir, welches Buch aus dem aktuellen Programm EUER Favorit ist.

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1 Comments

  1. Lara 19. Februar 2019

    Hey du, danke für das tolle Interview. Ich bin auch schon vor einer Weile – kurz nach der FBM müsste es gewesen sein – auf BOLD aufmerksam geworden und fiebere seitdem nur auf den Launch hin. Die bisher gezeigten/bereits erschienenen Neuerscheinungen sprechen mich schon total an. Ich find’s klasse, dass der Verlag sich um mich mit meinen Lesevorlieben kümmert. Ich stecke nämlich genau in der komischen Phase zwischen Jugendbuch und Belletristik „für Erwachsene“ fest und fühl mich oft für eins von beidem zu alt/jung. Ich freue mich, hach.
    Danke! 🙂

    Liebst, Lara von Fairylightbooks 🙂

    Antworten

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