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[Rezension || Review] Magisterium: The Iron Trial – Cassandra Clare & Holly Black

MissFoxy 26. Oktober 2014

Magisterium: The Iron Trial | von Cassandra Clare & Holly Black | Verlag: Doubleday Children’s | erschienen am 28.08.2014 | Übersetzer: – | Taschenbuch | 295 Seiten | Weitere Informationen*

Reihe: The Iron Trial || The Copper Gauntlet || The Cosmos Blade || The Golden Boy || The Enemy of Death

Geschlagen mit einem lahmen Bein und einer scharfen Zunge ist der zwölfjährige Callum nicht gerade der beliebteste Junge auf dem Planeten. Doch das ist erst mal sein geringstes Problem. Denn just in diesem Moment befindet er sich auf dem Weg ins Magisterium. Der unterirdischen Schule für Zauberei. Ein dunkler und geheimnisvoller Ort. Dort soll er bei Master Rufus, dem mächtigsten Magier der Schule, in die Lehre gehen. Doch alles was Call über ihn und das Magisterium weiß, lässt ihn befürchten, das erste Schuljahr nicht lebend zu überstehen. (Quelle: lovelybooks.de)
The Magisterium awaits . . . Most people would do anything to get into the Magisterium and pass the Iron Trial. Not Callum Hunt. Call has been told his whole life that he should never trust a magician. And so he tries his best to do his worst – but fails at failing. Now he must enter the Magisterium. It’s a place that’s both sensational and sinister. And Call realizes it has dark ties to his past and a twisty path to his future. The Iron Trial is just the beginning. Call’s biggest test is still to come . . . (Source: lovelybooks.de)
Der Junge, der als einziger überlebt hat, ein dunkler Magier, der die ganze Zauberwelt in Schrecken versetzt und ein Trio, das gemeinsam die Zauberwelt unsicher macht. Na? Kommt euch das nicht alles bekannt vor? Na klar. Harry Potter. Da seid ihr euch alle sicher. Aber das ist nicht Harry Potter, das ist Magisterium.
Als ich mit Magisterium begonnen habe, ging es mir erst mal so, wie euch beim Lesen des ersten Abschnittes. Ich wurde wirklich die erste Hälfte des Buches über sehr stark an Harry Potter erinnert und habe, ohne es bewusst zu wollen, ständig neue Parallelen entdeckt. Das hat mich anfangs sehr enttäuscht. Ich war so froh dieses Buch in den Händen zu halten, was wirklich sehr groß angekündigt wurde. Denn ich halte sehr viel von Cassandra Clare und Holly Black und von den beiden zusammen habe ich einfach Großes erwartet. So kam es auch, dass ich wirklich während den ersten 150 Seiten nur sehr langsam voran kam und das Buch auch öfter mal zur Seite gelegt habe um ein anderes Buch zu lesen.
Aber dann plötzlich wendet sich alles. Immer mehr erkennt man, dass es eben ganz und gar nicht Harry Potter ist und all das, was man vorher als Harry Potter-ähnlich gehalten hat entwickelt sich plötzlich in eine ganz andere Richtung und hat dann gar nichts mehr mit unserem allerliebsten Zauberlehrling gemeinsam. Und so war ich auch wirklich im gesamten zweiten Teil so begeistert von dem Buch, dass ich es am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte.
Call, der Protagonist des Buches, macht es einem aber auch wirklich leicht. Er ist wirklich mein absoluter Liebling und er hat in mir wirklich ständig das „Ich-will-ihn-als-kleinen-Bruder-Gefühl“ ausgelöst. Von seinem Vater ist er so erzogen worden, dass er das Magisterium als etwas böses und Zauberei generell als etwas schlechtes ansieht und als er dann unerwartet doch aufgenommen wird, obwohl er alles getan hat, um bei dem Test zu versagen, geht er auch erst mal mit so einer Einstellung an die ganze Sache. Nach und nach findet er zwar heraus, dass das Magisterium gar nicht so schlimm ist wie erwartet und auch so seine Vorzüge hat aber eines hat er dank der Erziehung seines Vaters nie gelernt: den nötigen Respekt vor dem Magisterium und vor Sachen, die eventuell mit schwarzer Magie in Verbindung stehen könnten. Und so kommt es einfach zu unglaublich vielen Gelegenheiten, in denen Call etwas macht und alle anderen sich dann so sehr aufregen und sagen: Call! Wie kannst du nur?! Und das sind einfach so komische Szenen, die mir Call noch mal mehr sympathisch machen und mir wirklich immer ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert haben.
Auch alle anderen, Calls Freunde, Feinde, Lehrer… Einfach jeder wurde von den Autorinnen mit so viel Liebe zum Detail erschaffen auch wenn er eine noch so kleine Rolle hat. Mit wenigen Worten schaffen es die beiden wirklich bei jedem vor meinem Auge ein so genaues Bild von den Personen aber auch von Orten zu erschaffen, dass man wirklich immer gerne gelesen hat und auch komplett in die Welt des Magisteriums abtauchen konnte.
Call ist in dem Buch 12 Jahre alt. Wie auch beim ersten Harry Potter Band stört der Altersunterschied der in vielem Fällen zwischen Leser und Call ist kein bisschen. Dennoch kommt der Altersunterschied uns zu gute, denn das Buch ist wirklich so geschrieben, dass es ein 12-jähriges englischsprachiges Kind gut lesen könnte. Das bedeutet, die Sätze sind nicht zu lang, die Sprache ist eher einfach gehalten und man kann das Buch auch al Anfänger sehr gut lesen. Grade weil das Buch jedoch ein Fantasy Buch ist, gibt es hin und wieder wirklich einige Ausdrücke, die man so aus dem Schulenglisch nicht kennt. Wenn man jedoch sonst mit dem Lesen kein Problem hat kann man sich gut an diese Ausdrücke gewöhnen. Das Buch bekommt von mir ein englisches Lesefüchschen der Stufe 2.
Hier seht ihr beide Cover im Vergleich. Magisterium – Der Weg ins Labyrinth erscheint im neuen One-Verlag, einem Imprint von Bastei Lübbe am 14.11.2014, während The Irion Trial schon am 28.08.2014 bei Doubleday, einem Imprint von Randomhouse, erschienen ist. Ich persönlich finde ja den Titel The Iron Trial viel besser als Der Weg ins Labyrinth aber dafür hat mich das Cover der deutschen Version umso mehr in seinen Bann gezogen.
Für Fans von:

 

Trotz des holprigen Starts bekommt Magisterium von mir 5 von 5 Füchschen. Die Geschichte entwickelt sich wirklich in etwas, das komplett nichts mehr mit Harry und Co. zu tun hat und wimmelt nur so von tollen, neuen Ideen und einem durch und durch  liebenswürdigen Protagonisten. Fans von Cassandra Clare und Holly Black werden nicht enttäuscht und dürfen sich schon auf die nächsten vier Bände freuen.

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8 Comments

  1. Chrisi 26. Oktober 2014

    Ich find die Aufmachung super und die Idee genial, die Rezension zweisprachig zu posten *_* Und diese Aufteilungsbildchen (also Blurb, my opinion, … – wie nennt man die eigentlich??) sind richtig toll *_* Und ich finde es immer toll, wenn es auch eine kurze EInschätzung zum Schwieriggrad des Buches für nicht Muttersprachler gibt 😉
    Ich werd mich die Tage auch mal an eine englische Rezi trauen, allerdings für die Blogging in English Challenge, deshalb vermutlich ganz in Englisch 😉

    Das Buch ist nicht wirklich mein Geschmack, weil ich ja kaum Fantasy lese, von daher behalte ich es vielleicht nur mal im Hinterkopf und nehme es vielleicht mal aus der Bücherei mit… 😉

    Liebe Grüße
    Chrisi

    Antworten
    1. MissFoxy 7. November 2014

      Du, keine Ahnung wie man das nennt 😀
      Vielen Dank, dass dir meine Rezi so gut gefällt 🙂 Deine englische Rezi hast du aber bis jetzt noch nicht veröffentlicht oder? Da bin ich aber mal gespannt 🙂

      Ja, ich glaube auch nicht, dass das Buch was für dich ist. Ganz an Harry Potter gekommt es einfach nicht ran. 🙂 Aber falls du dann unerwarteterweise mal Lust bekommst dann erfahre ich das ja sicher 😀 🙂

  2. Mikki 26. Oktober 2014

    Hey, du hast einen mega schönen Blog, muss ich erstmal sagen :))

    Die Rezi gefällt mir auch total, bei mir war es auch so, dass ich erst sehr an Harry Potter denken musste und dann aber doch restlos in die Welt des Magisteriums gezogen wurde und am liebsten gar nicht mehr weg wollte 😛

    Sooo schade, dass der nächste Teil erst in knapp nem Jahr erscheint … XD

    liebe Grüße, Mikki

    Antworten
    1. MissFoxy 7. November 2014

      Huhu Mikki,

      vielen, vielen Dank 🙂
      Jaaa, ich habe auch schon erfahren, dass es viele gibt, denen es so geht wie uns. Aber vielleicht wollten das die Autorinnen dann auch ganz bewusst um uns zu überraschen oder so. 😀

      Jaaa, aber meistens geht die Zeit ja viel schneller rum, als man denkt. Und in der Zwischenzeit gibt es noch sooo viele tolle Bücher zu lesen.

  3. Kücki K. 27. Oktober 2014

    Huhu Jule *-*

    Ich schaffe es dan auch noch, mal ein Kommentar zu schreiben ;D
    Ich finde die Idee zu dieser Rezension wirklich gut! Ich denke, es ist immer schwer, auf Englisch zu rezensieren, aber soweit ich das beurteilen kann, hast du das ziemlich gut hinbekommen.
    Mir gefällt die Idee, dass du zweisprachig (- und farbig) schreibst. Wer lieber in Deutsch lesen möchte, wird so nicht aufgehalten, und trotzdem kannst du in Englisch rezensieren, wie du möchtest 🙂
    Die Bilder, und "Schildchen" über deiner Rezension sind total schön gemacht und passen super zur restlichen Rezension, besonder zu den Farben.
    Gelesen habe ich "the Iron Trial" auch schon, und was soll ich sagen, ich LIEBE es *-*

    Also eine richtig tolle Rezension, ich hoffe, es kommen noch mehr davon 🙂

    Liebe Grüße
    Kücki ♥

    Antworten
    1. MissFoxy 7. November 2014

      Danke für deinen Kommentar Kücki. 🙂 Freut mich, dass dir alles so gefällt. Ich habe mir ja auch sooo viel Mühe gegeben.
      Also geplant habe ich zu allen englischen Büchern solch eine Rezi zu schreiben. Auch, wenn das enorm viel Arbeit ist.

  4. WONDERFUL {nothing else.} 27. Oktober 2014

    Hei Jule 🙂

    Und auch ich komme noch mit einem
    Kommentar… ich finde deine Strukturierung und Idee wirklich cool, vor Allem, da du auch die Leseschwierigkeit angibst… Darf ich das auch so ähnlich für meinen Blog übernehmen?? 🙂 und die Banner sind auch richtig toll! Ebens natürlich die Rezi, aber ich denke nicht so wirklich, dass das Buch was für mich ist… :/

    Alles Liebe,
    Mara ❤️

    Antworten
    1. MissFoxy 7. November 2014

      Genauso wie bei Chrisi denke ich auch bei dir nicht, dass das Buch so wirklich was für dich ist. Dafür ist es eben zu viel Fantasy.

      Aber natürlich darfst du das Übernehmen 🙂 Da musst du doch nicht nachfragen. Außerdem kam mir die Idee mit Sicherheit nicht als Erste.

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