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[Rezension || Review] Magisterium: The Iron Trial – Cassandra Clare & Holly Black

MissFoxy 26. Oktober 2014


Titel: Magisterium: The Iron Trial
Autor: Cassandra Clare & Holly Black
Verlag: Doubleday Children’s
Erscheinungsdatum: 28.08.2014
Format: Taschenbuch
Seiten: 295
Preis:  12.99€ (D) Kaufen?

Reihe: The Iron Trial || The Copper Gauntlet || The Cosmos Blade || The Golden Boy || The Enemy of Death

 Geschlagen mit einem
lahmen Bein und einer scharfen Zunge ist der zwölfjährige Callum nicht gerade
der beliebteste Junge auf dem Planeten. Doch das ist erst mal sein geringstes
Problem. Denn just in diesem Moment befindet er sich auf dem Weg ins
Magisterium. Der unterirdischen Schule für Zauberei. Ein dunkler und
geheimnisvoller Ort. Dort soll er bei Master Rufus, dem mächtigsten Magier der
Schule, in die Lehre gehen. Doch alles was Call über ihn und das Magisterium
weiß, lässt ihn befürchten, das erste Schuljahr nicht lebend zu überstehen. (Quelle: lovelybooks.de)

The
Magisterium awaits . . . Most people would do anything to get into the
Magisterium and pass the Iron Trial. Not Callum Hunt. Call has been told his
whole life that he should never trust a magician. And so he tries his best to
do his worst – but fails at failing. Now he must enter the Magisterium. It’s a
place that’s both sensational and sinister. And Call realizes it has dark ties
to his past and a twisty path to his future. The Iron Trial is just the
beginning. Call’s biggest test is still to come . . . (Source: lovelybooks.de)

The Iron Trial ist nach The Queen of the Tearling meine
zweite Rezension eines englischsprachigen Buches. Nachdem ich die Queen genauso
rezensiert habe, wie alle anderen deutschen Bücher habe ich nun beschlossen,
die Rezension von englischen Büchern etwas anders zu gestalten. Erst mal, das
werdet ihr sicher schon gemerkt haben, werde ich die komplette Rezension
zweisprachig posten. Inhaltlich werden sie aber gleich sein. Allein beim
Klappentext werde ich es so machen, dass ich die originalen Klappentexte des
englischen Buches und des deutschen Buches posten werde. Ich hoffe nun
wirklich, dass ich meine Gefühle für das Buch nun auch genauso gut auf Englisch
ausdrücken kann. Außerdem erwartet euch für die englischen Rezensionen ein
komplett neues Design und ich werde auch bewerten, wie gut sich das Buch für
nicht „native speaker“ gelesen lässt.

After The
Queen of the Tearling, Magisterium: The Iron Trial is my second English book to
review. I reviewed the Queen just like all those German books I’ve read and now
I decided to do it different. First of all I’d like to post those reviews
bilingual. So there is the chance that all my English speaking visitors who
find my blog online can read this review as well as my German followers but the
content stays the same in both languages. So right now I really hope I can
express my feelings for the book and all the other stuff I’d like to mention in
my reviews as well in English. The second thing, you might have noticed it, is
that I have another design for my English reviews. So you can also notice the
difference visual and it fits perfectly. Furthermore there’s a new topic that
deals with how easily nonnative speakers will understand the language and how
good your English skills have to be to understand that book well.

Der Junge, der als einziger überlebt hat, ein dunkler
Magier, der die ganze Zauberwelt in Schrecken versetzt und ein Trio, das
gemeinsam die Zauberwelt unsicher macht. Na? Kommt euch das nicht alles bekannt
vor? Na klar. Harry Potter. Da seid ihr euch alle sicher. Aber das ist nicht
Harry Potter, das ist Magisterium.
Als ich mit Magisterium begonnen habe, ging es mir erst mal
so, wie euch beim Lesen des ersten Abschnittes. Ich wurde wirklich die erste
Hälfte des Buches über sehr stark an Harry Potter erinnert und habe, ohne es
bewusst zu wollen, ständig neue Parallelen entdeckt. Das hat mich anfangs sehr
enttäuscht. Ich war so froh dieses Buch in den Händen zu halten, was wirklich
sehr groß angekündigt wurde. Denn ich halte sehr viel von Cassandra Clare und
Holly Black und von den beiden zusammen habe ich einfach Großes erwartet. So
kam es auch, dass ich wirklich während den ersten 150 Seiten nur sehr langsam
voran kam und das Buch auch öfter mal zur Seite gelegt habe um ein anderes Buch
zu lesen.
Aber dann plötzlich wendet sich alles. Immer mehr erkennt
man, dass es eben ganz und gar nicht Harry Potter ist und all das, was man
vorher als Harry Potter-ähnlich gehalten hat entwickelt sich plötzlich in eine
ganz andere Richtung und hat dann gar nichts mehr mit unserem allerliebsten
Zauberlehrling gemeinsam. Und so war ich auch wirklich im gesamten zweiten Teil
so begeistert von dem Buch, dass ich es am liebsten in einem Rutsch
durchgelesen hätte.
Call, der Protagonist des Buches, macht es einem aber auch
wirklich leicht. Er ist wirklich mein absoluter Liebling und er hat in mir
wirklich ständig das „Ich-will-ihn-als-kleinen-Bruder-Gefühl“ ausgelöst. Von
seinem Vater ist er so erzogen worden, dass er das Magisterium als etwas böses
und Zauberei generell als etwas schlechtes ansieht und als er dann unerwartet
doch aufgenommen wird, obwohl er alles getan hat, um bei dem Test zu versagen,
geht er auch erst mal mit so einer Einstellung an die ganze Sache. Nach und
nach findet er zwar heraus, dass das Magisterium gar nicht so schlimm ist wie
erwartet und auch so seine Vorzüge hat aber eines hat er dank der Erziehung
seines Vaters nie gelernt: den nötigen Respekt vor dem Magisterium und vor
Sachen, die eventuell mit schwarzer Magie in Verbindung stehen könnten. Und so
kommt es einfach zu unglaublich vielen Gelegenheiten, in denen Call etwas macht
und alle anderen sich dann so sehr aufregen und sagen: Call! Wie kannst du
nur?! Und das sind einfach so komische Szenen, die mir Call noch mal mehr sympathisch
machen und mir wirklich immer ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert haben.
Auch alle anderen, Calls Freunde, Feinde, Lehrer… Einfach
jeder wurde von den Autorinnen mit so viel Liebe zum Detail erschaffen auch
wenn er eine noch so kleine Rolle hat. Mit wenigen Worten schaffen es die
beiden wirklich bei jedem vor meinem Auge ein so genaues Bild von den Personen
aber auch von Orten zu erschaffen, dass man wirklich immer gerne gelesen hat
und auch komplett in die Welt des Magisteriums abtauchen konnte.
The boy who
lived, a mage who practices black magic and a trio that turns the whole
magisterium upside down: Does that remind you of something? Yeah! Harry Potter.
That’s for sure. But it isn’t Harry Potter. It’s the magisterium.
As I
started Magisterium I thought about the same things as you, reading the
paragraph above. During the first half of the book I was reminded of Harry
Potter the whole time. It’s like I did not really want to think about it but
finally I saw parallels all the time. So I was really disappointed because I
was so proud to own the new book by Cassandra Clare and Holly Black. It was
hyped so much and those two really belong to my most favorite authors and I had
high aspirations on them working and writing together. That caused that I did
not really come into the first, let’s say about 150 pages and I read really
slow and paused the book several times in order to read an finish another book
first.
But then,
suddenly, everything changed. More and more I noticed that the things that I
related to Harry Potter first became time after time more different and went
into a completely different direction. So after a while I haven’t seen any
relation to Harry anymore except the mage stuff for sure and I was so excited
to finish the book that I read it with an enormous speed at the end.
Call, the
book’s protagonist, did also a great job making the reader love him. He’s absolutely
my favorite character. He just allways made me think that I’d be really
thankful to have him as my little brother. He’s always too cut! His father
taught him to see the magisterium as something bad and evil and also wizardry in
general as something completely sinister. So Call tries everything to fail in
the test but as he is admitted by Master Rufus in the Magisterium he just still
tries to do his worst and hopes to be sent home soon. But after a while he
notices, that the Magisterium isn’t as bad as he always thought and he sees,
that he has friend and for the first time in his whole life, he’s completely good
at something. So he starts to really love it down there. But there’s one thing
his father’s education caused: Call really has no respect towards the
Magisterium, his teachers and some sort of black magic. Therefore there are
happening so many funny things where everybody just yells: Call, how could you
just do this? These scenes were just so funny that I really began to love Call
more and more.
Call’s friends,
teachers and also his enemies are as well created with so much love and detail.
As well as all the placed they were described so good, that there’s really a
picture inside your head while reading. That caused that I really enjoyed
reading that book and that I could completely disappear into this new and
fantastic world that Cassandra Clare and Holly Black created.

Call ist in dem Buch 12 Jahre alt. Wie auch beim ersten
Harry Potter Band stört der Altersunterschied der in vielem Fällen zwischen
Leser und Call ist kein bisschen. Dennoch kommt der Altersunterschied uns zu
gute, denn das Buch ist wirklich so geschrieben, dass es ein 12-jähriges
englischsprachiges Kind gut lesen könnte. Das bedeutet, die Sätze sind nicht zu
lang, die Sprache ist eher einfach gehalten und man kann das Buch auch als
Anfänger sehr gut lesen. Grade weil das Buch jedoch ein Fantasy Buch ist, gibt
es hin und wieder wirklich einige Ausdrücke, die man so aus dem Schulenglisch
nicht kennt. Wenn man jedoch sonst mit dem Lesen kein Problem hat kann man sich
gut an diese Ausdrücke gewöhnen. Das Buch bekommt von mir ein englisches
Lesefüchschen der Stufe 2.

Call is
twelve years old. This difference that might be between Call’s age and the
readers’ age  isn’t that disturbing. You
can really compare it with the Harry Potter series. But the age difference is
really good for those who are nonnative speakers because the authors wrote the
book also as a book for 12-years-old boys and girls. That means that the
sentences weren’t too long and the language is really simple without any
expressions that are heavily to understand. So you can understand the book
easily if you’d just started to read English books. Nevertheless it is a
Fantasy book. This means, there are many expressions that aren’t really clear
or that are invented. So these expressions can distract the reader and there
might be no clear translation. Therefore I’ll give Magisterium the Reading Fox
Level 2
.

Hier seht ihr beide Cover im Vergleich. Magisterium – Der Weg ins Labyrinth erscheint im neuen One-Verlag, einem Imprint von Bastei Lübbe am 14.11.2014, während The Irion Trial schon am 28.08.2014 bei Doubleday, einem Imprint von Randomhouse, erschienen ist. Ich persönlich finde ja den Titel The Iron Trial viel besser als Der Weg ins Labyrinth aber dafür hat mich das Cover der deutschen Version umso mehr in seinen Bann gezogen.

Trotz des holprigen Starts bekommt Magisterium von mir 5 von
5 Füchschen. Die Geschichte entwickelt sich wirklich in etwas, das komplett
nichts mehr mit Harry und Co. zu tun hat und wimmelt nur so von tollen, neuen
Ideen und einem durch und durch 
liebenswürdigen Protagonisten. Fans von Cassandra Clare und Holly Black
werden nicht enttäuscht und dürfen sich schon auf die nächsten vier Bände freuen.
Dankeschön an Randomhouse UK für das *Rezensionsexemplar.

Despite the
beginning that wasn’t that good, Magisterium receives 5/5 Foxes. The plot
developed page after page from something that is really similar to Harry Potter
to something completely different. Crowded with fabulous characters and places
and new ideas, it is the perfect book for all Harry Potter, Fantasy and
Witchcraft Fans. These guys and all of Cassandra Clare’s and Holly Black’s Fans
should really read The Iron Trial und we can all look forward to the other
books that kidnap us into the secret world of the Magisterium once again.

I wanna say
thank you to Randomhouse UK for the *review
copy.
I appreciate it so much!
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8 Comments

  1. Chrisi 26. Oktober 2014

    Ich find die Aufmachung super und die Idee genial, die Rezension zweisprachig zu posten *_* Und diese Aufteilungsbildchen (also Blurb, my opinion, … – wie nennt man die eigentlich??) sind richtig toll *_* Und ich finde es immer toll, wenn es auch eine kurze EInschätzung zum Schwieriggrad des Buches für nicht Muttersprachler gibt 😉
    Ich werd mich die Tage auch mal an eine englische Rezi trauen, allerdings für die Blogging in English Challenge, deshalb vermutlich ganz in Englisch 😉

    Das Buch ist nicht wirklich mein Geschmack, weil ich ja kaum Fantasy lese, von daher behalte ich es vielleicht nur mal im Hinterkopf und nehme es vielleicht mal aus der Bücherei mit… 😉

    Liebe Grüße
    Chrisi

    Antworten
    1. MissFoxy 7. November 2014

      Du, keine Ahnung wie man das nennt 😀
      Vielen Dank, dass dir meine Rezi so gut gefällt 🙂 Deine englische Rezi hast du aber bis jetzt noch nicht veröffentlicht oder? Da bin ich aber mal gespannt 🙂

      Ja, ich glaube auch nicht, dass das Buch was für dich ist. Ganz an Harry Potter gekommt es einfach nicht ran. 🙂 Aber falls du dann unerwarteterweise mal Lust bekommst dann erfahre ich das ja sicher 😀 🙂

  2. Mikki 26. Oktober 2014

    Hey, du hast einen mega schönen Blog, muss ich erstmal sagen :))

    Die Rezi gefällt mir auch total, bei mir war es auch so, dass ich erst sehr an Harry Potter denken musste und dann aber doch restlos in die Welt des Magisteriums gezogen wurde und am liebsten gar nicht mehr weg wollte 😛

    Sooo schade, dass der nächste Teil erst in knapp nem Jahr erscheint … XD

    liebe Grüße, Mikki

    Antworten
    1. MissFoxy 7. November 2014

      Huhu Mikki,

      vielen, vielen Dank 🙂
      Jaaa, ich habe auch schon erfahren, dass es viele gibt, denen es so geht wie uns. Aber vielleicht wollten das die Autorinnen dann auch ganz bewusst um uns zu überraschen oder so. 😀

      Jaaa, aber meistens geht die Zeit ja viel schneller rum, als man denkt. Und in der Zwischenzeit gibt es noch sooo viele tolle Bücher zu lesen.

  3. Kücki K. 27. Oktober 2014

    Huhu Jule *-*

    Ich schaffe es dan auch noch, mal ein Kommentar zu schreiben ;D
    Ich finde die Idee zu dieser Rezension wirklich gut! Ich denke, es ist immer schwer, auf Englisch zu rezensieren, aber soweit ich das beurteilen kann, hast du das ziemlich gut hinbekommen.
    Mir gefällt die Idee, dass du zweisprachig (- und farbig) schreibst. Wer lieber in Deutsch lesen möchte, wird so nicht aufgehalten, und trotzdem kannst du in Englisch rezensieren, wie du möchtest 🙂
    Die Bilder, und "Schildchen" über deiner Rezension sind total schön gemacht und passen super zur restlichen Rezension, besonder zu den Farben.
    Gelesen habe ich "the Iron Trial" auch schon, und was soll ich sagen, ich LIEBE es *-*

    Also eine richtig tolle Rezension, ich hoffe, es kommen noch mehr davon 🙂

    Liebe Grüße
    Kücki ♥

    Antworten
    1. MissFoxy 7. November 2014

      Danke für deinen Kommentar Kücki. 🙂 Freut mich, dass dir alles so gefällt. Ich habe mir ja auch sooo viel Mühe gegeben.
      Also geplant habe ich zu allen englischen Büchern solch eine Rezi zu schreiben. Auch, wenn das enorm viel Arbeit ist.

  4. WONDERFUL {nothing else.} 27. Oktober 2014

    Hei Jule 🙂

    Und auch ich komme noch mit einem
    Kommentar… ich finde deine Strukturierung und Idee wirklich cool, vor Allem, da du auch die Leseschwierigkeit angibst… Darf ich das auch so ähnlich für meinen Blog übernehmen?? 🙂 und die Banner sind auch richtig toll! Ebens natürlich die Rezi, aber ich denke nicht so wirklich, dass das Buch was für mich ist… :/

    Alles Liebe,
    Mara ❤️

    Antworten
    1. MissFoxy 7. November 2014

      Genauso wie bei Chrisi denke ich auch bei dir nicht, dass das Buch so wirklich was für dich ist. Dafür ist es eben zu viel Fantasy.

      Aber natürlich darfst du das Übernehmen 🙂 Da musst du doch nicht nachfragen. Außerdem kam mir die Idee mit Sicherheit nicht als Erste.

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