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MiniReviews | Erste Liebe, Familie und ein Hauch Fantasy

MissFoxy 14. August 2019

Werbung: Die drei Bücher in diesem Beitrag habe ich als Presseexemplare zur Verfügung gestellt bekommen. | Herzlich willkommen zu meiner MiniReviews-Reihe aka der Reihe, die euren SUB gleichzeitig zum Weinen und zum Lachen bringt. In der letzten Zeit habe ich viele Jugendbücher gelesen, die sich eher an ein jüngeres Publikum richten und viele Themen abdecken, die Jugendliche beschäftigen. Heute möchte ich Sie euch vorstellen.

FAST SCHON BÜHNENREIF von LISA ROSINSKY

Verlag: Magellan | Seiten: 320 | Übersetzung: Sandra Knuffinke und Jessika Komina | Mehr* zum Buch.

WARUM WOLLTE ICH ES LESEN? Mich sprechen die Bücher aus dem Magellan Verlag sehr häufig an und ich bekomme immer wahnsinnig tolle Geschichten, die über den Tellerrand blicken und tolle Dinge vermitteln. Genau solch eine Geschichte, versprach Fast schon bühenreif zu sein. Deshalb wurde es zu einem Must Read.

HAT ES MEINE ERWARTUNGEN ERFÜLLT? Das hat es!

WAS HAT MIR GUT GEFALLEN? Wieso ist dieses Buch so wundervoll klug? Cadie habe ich direkt ins Herz geschlossen und ich bewundere sie dafür, was sie innerhalb der Handlung durchmachen musste. Sie löst nicht alles immer perfekt, verhält sich manchmal nicht toll und das macht es umso authentischer und sie noch liebenswürdiger. Cadie ist klug, hat tolle Gedankengänge und vielfältige Gefühle und es war schön, die Welt durch ihre Augen zu sehen und von und mit ihr zu lernen. Das gesamte Buch steckt voller Wärme und sich zu Hause fühlen, voller Shakespeare und Theater und es war einfach herrlich. Lisa Rosinskys Schreibstil ist wundervoll und Fast schon bühnenreif erzählt davon, was eine Familie ist, wer und was dazugehört und dazugehören kann und wie man damit umgeht, dass sich dieses Grundgerüst eben verändert und Menschen innerhalb der Familie dich enttäuschen können, Mama und Papa nicht nur die Helden sind. Einfach wundervoll.

WAS HAT MICH GESTÖRT? Ich kann es gar nicht in Worte fassen. Ganz packen konnte mich das Buch nicht, denn es hat was gefehlt. Was? Gute Frage. Ich denke, es ist irgendwie dieses gewisse Etwas gewesen, das mich an das Buch gefesselt hat. Ich habe das Buch zwar sehr gemocht, hatte aber nicht immer das Gefühl, unbedingt weiterlesen zu müssen.

FAZIT. Obwohl mir das Tüpfelchen auf dem i gefehlt hat, ist Fast schon bühnenreif ein warmherziges und absolut empfehlenswertes Buch, dass sich auf tolle Weise mit wichtigen Themen rund um die Familie zusammensetzt. Cadie habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sie ist eine super Protagonistin. Nur ein weiterer Grund, weshalb ihr unbedingt zu diesem Buch greifen solltet. | ★★

DAS HERZ DER ZEIT: DIE UNSICHTBARE STADT (#1) von MONIKA PEETZ

Verlag: Rowohlt | Seiten: 432 | Übersetzung: – | Mehr* zum Buch.

WARUM WOLLTE ICH ES LESEN? Sowohl mit dem tollen Cover als auch mit der Thematik (Zeitreisen!) hat Rowohlt mich gecatcht.

HAT ES MEINE ERWARTUNGEN ERFÜLLT? Ich bin fast erwartungslos an das Buch gegangen. Deshalb hat es mich zumindest nicht enttäuscht.

WAS HAT MIR GUT GEFALLEN? Das Herz der Zeit ist ein Zeitreise-Roman, der vor allen Dingen jüngere Jugendliche anspricht. Er beschäftigt sich neben dem Fantasy-Aspekt Zeitreise besonders mit Themen aus zeitgenössischen Romanen: Familie und Identität, Freundschaft und erste Liebe. Bei Lena ist sehr viel im Umbruch, sie entwickelt sich enorm und hinterfragt immer mehr aus ihrem Leben. Sie macht Fehler, hat aber den Mut, sie zuzugeben. Sie ist ehrlich. Das mochte ich an ihr und ich glaube, sie bietet jüngeren Leser*innen eine tolle Identifikationsfigur. Der Schreibstil passt ebenfalls zum Buch: Locker, leicht und mit einer Prise Humor. Monika Peetz hat es geschafft, sowohl den Fantasyaspekt als auch die zeitgenössischen Elemente perfekt miteinander zu verbinden und das macht Das Herz der Zeit zu einem so tollen Buch.

WAS HAT MICH GESTÖRT? Ich bin mir nicht sicher, ob ich vielleicht etwas zu alt für die Geschichte war oder es einen anderen Grund hat: Jedenfalls konnte mich die Story nicht ganz mitreißen. Mir hat das Tüpfelchen auf dem i gefehlt. Der Sog, der sich bei manchen Büchern während des Lesens einstellt. Mir sind außerdem ein paar Logikfehler aufgefallen, manches war zu leicht erklärt und wies Lücken auf.

FAZIT. Monika Peetz schafft es in Das Herz der Zeit Fantasyelemente mit zeitgenössischen Elementen zu verbinden und schafft so einen spannenden und einfühlsamen Roman, der besonders jüngere Leser*innen begeistern kann. Das glaube ich, denn Lena muss man einfach lieben und der Schreibstil war sehr humorvoll. Ich konnte mich nicht immer voll und ganz im Buch verlieren und es konnte mich nicht ganz mitreisen. Dennoch solltet ihr es unbedingt lesen, wenn euch der Klappentext anspricht. | ★★

WENN WIR NACH DEN STERNEN GREIFEN von KATHLEEN WEISE

Verlag: ueberreuther | Seiten: 224 | Übersetzung: – | Mehr* zum Buch.

WARUM WOLLTE ICH ES LESEN? Ich liebe Sci-Fi und lese es auch sehr häufig. Ich nehme immer wieder die Perspektive von Heldinnen und Helden ein, die todesmutig durch den Weltraum streifen und Abenteuer erleben. Aber womit fing das alles an? Wer waren die ersten Menschen, die das Leben im All ermöglichten und noch viel spannender: Was ist mit denen, die sie zurücklassen? Mit dieser Frage beschäftigt sich dieses Buch und ich habe mich sehr darauf gefreut, dieses Mal eine andere Perspektive einzunehmen.

HAT ES MEINE ERWARTUNGEN ERFÜLLT? Es war sehr kurz aber dennoch ein unglaublich tolles Buch.

WAS HAT MIR GUT GEFALLEN? Ianthe verbringt mit ihrer Familie zwei Wochen in einem Camp für Weltraumfahrer, bevor ihr Vater zu einer Mission aufbricht, bei der er mehrere Jahre unterwegs sein wird, bei der nicht klar ist, ob er überhaupt wieder zurückkommt. Ianthe muss sich der Frage stellen, wie sie ihre Zukunft gestalten wird, wie es ihrer Schwester gehen wird, der das ganze noch mehr auszumachen scheint, als Ianthe selbst und wieso ihr Vater freiwillig seine Familie verlässt. Wenn wir nach den Sternen greifen hat es auf wenigen Seiten geschafft, tief in die Thematik einzusteigen und uns einen genauen Einblick in Ianthes Gefühle und in die Gefühle ihrer Mitmenschen zu geben. Ein spannender und neuer Einblick für mich, der mir noch deutlicher vor Augen geführt hat, dass wir aktuell von dem, was Ianthe fühlt und erlebt gar nicht mal so weit weg sind. Dass es jetzt schon Familien gibt, die ihre Familienmitglieder für längere Zeit nicht sehen können und dass es Träume gibt, die es zu erreichen lohnt. Wundervoll und tiefgreifend.

WAS HAT MICH GESTÖRT? Das Buch war zu kurz. Ich wäre gerne noch tiefer in die Geschichte eingedrungen. Das ging am Anfang sehr gut, gegen Ende überschlugen sich jedoch die Ereignisse und ich hätte mir gewünscht, dass das Buch an dieser Stelle noch etwas mehr Raum bekommen hätte.

FAZIT. Wenn wir nach den Sternen greifen, ist ein tiefgehendes Jugendbuch, das sich auf eine etwas andere Weise mit SciFi-Themen auseinandersetzt. Es ist vielschichtig und gefühlvoll, was mich nur einmal mehr dazu bringt, mich zu ärgern, dass das Buch nicht ein bisschen länger ist und wir besonders auf den letzten Seiten noch einmal mehr Raum für Entwicklung bekommen hätten. | ★★

Dieser Beitrag wurde durch die Bereitstellung des Rezensionsexemplars gesponsert.
Bildrechte: Julia Lotz (Miss Foxy Reads)
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