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Rezension | Forbidden Touch: Sieben Sekunden – Kerstin Ruhkieck

MissFoxy 9. Juni 2016

Forbidden Touch: Sieben Sekunden | von Kerstin Ruhkieck | Verlag: impress by Carlsen | erschienen am 07.04.2016 | Übersetzer: – | eBook | 406 Seiten | 3.99€ (D) Kaufen? Amazon Verlag

Forbidden Touch
# 1 Sieben Sekunden
#2 Acht Momente
#3 Neun Seelen
**Schön, schöner, unberührbar…**

Es braucht für einen Menschen nur eine Berührung von sieben
Sekunden, um sich zu verlieben. Aber Liebe ist eine der vielen Gefahren, die
unkontrollierte Nähe mit sich bringen könnte. Um die Menschen davor zu
schützen, wird in der neuen Welt von AurA Eupa jegliche Berührung strengstens
überwacht. Die Bevölkerung ist eingeteilt in die drei Ligen der Schönheit, der
Kontakt zwischen ihnen verboten. Doch als die junge Novalee aus der
durchschnittlichen Liga 2 in die Siedlung der Unverheirateten zieht und auf
Graey trifft, ist sie sich der staatlichen Ordnung nicht mehr sicher. Graey ist
nicht durchschnittlich, sondern höchst attraktiv. Und sieben Sekunden können
unendlich kurz sein… (Quelle: Verlag)

Schon vor längerer Zeit habe ich einen Brief von AurA Eupa
bekommen und konnte einen ganz spannenden Einblick in die Sichtung erhalten und
sofort war mir klar: Dieses Buch ist eine typische Dystopie und muss von mir
gelesen werden. So wanderte der Auftakt der Forbidden Touch Reihe auf meine
Wunschliste. Nicht lange hat er gebraucht, bis er den Weg auf meinen Reader
gefunden hat und auch nicht lange war er auf meiner TBR-Liste. Ich habe das
Buch schnell gelesen und bin nach dem Lesen der Meinung, dass es der Start zu
einer vielversprechenden Trilogie ist.
Kerstin Ruhkieck hat mit AurA Eupa eine Welt erschaffen, die
auf der einen Seite vielen dystopischen Welten gleicht, auf der anderen Seite
aber auch sehr speziell und eigen ist. Die Vorstellung, dass jede Person einzig
durch ihr Aussehen gewissen Vorteile genießen darf oder den Zugang zu bestimmen
Dingen verwehrt bekommt, empfand ich als sehr erschreckend und ich frage mich
tatsächlich jetzt noch, wie der Frieden in solch einer Gesellschaft gewährt
wird. Man bekommt einige Einblicke dazu im ersten Teil. Alles wird natürlich noch
nicht geklärt. Deshalb bin ich sehr gespannt auf den zweiten Teil, auf den wir
zum Glück nicht mehr lange warten müssen. Die Welt von AurA Eupa ist sehr
komplex aber nicht schwer zu verstehen, denn im Verlaufe der Handlung bekommen
wir enorm viel Einblick in einige Abläufe und Regeln. So frage ich mich nun
besonders, wie dieses eigentlich sehr gut funktionierende System überhaupt
gestürzt werden soll und ich verrate bei dem Genre Dystopie sicher nicht zu
viel, wenn ich fest davon ausgehe, dass dies bis zum Ende von Teil 3 passieren
wird.

Sehr toll ist auch, dass das Buch nicht – wie man vielleicht
aus dem Klappentext erahnen könnte – aus nur einer Sicht geschrieben ist,
sondern aus zwei Sichten erzählt wird. Einmal ist da Novalee, ein 18-jähriges
Mädchen aus Liga 2, das in die Siedlung der Unverheirateten kommt und dort auf
Graey trifft, der unmöglich in der gleichen Liga sein kann wie sie. Ihr Cousin
Crish ist der zweite Protagonist des Buches und er selbst muss zu Beginn die
Sichtung durchlaufen und muss hoffen, dass er in seiner Liga bleiben kann. Er
hat Angst, in die dritte Liga abzurutschen und muss im Verlauf der Handlung
erkennen, dass das nicht sein einziges Problem sein könnte. Neben dem
Dystopie-Aspekt geht es in Forbidden Touch hauptsächlich um Liebe. Um verbotene
Liebe. Und ist das nicht ein Thema, das uns schon mindestens seit Romeo &
Julia sehr begeistert? Mich hat es auf jeden Fall absolut einnehmen können und
ich freue mich aufs weiterlesen. 
Mit Forbidden Touch: Sieben Sekunden hat Kerstin Ruhkieck den Auftakt zu einer gut durchdachten und spannenden Dystopie geschrieben, der den Leser mit Spannung erfüllt und ihm eine große Portion verbotener Liebe verspricht. Mit einer wundervollen Botschaft hat sie sich direkt in mein Herz geschrieben: Es kommt nicht darauf an, wie man aussieht. Schönheit kann man nicht messen und einteilen und Liebe findet ihren Weg. Immer und überall hin.
Vielen herzlichen Dank an impress
für das schöne *Rezensionsexemplar.



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