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[Rezension] Firefight – Brandon Sanderson

MissFoxy 14. Dezember 2015

Titel: Firefight

Autor: Brandon Sanderson
Verlag: Heyne fliegt
Erscheinungsdatum: 26.10.2015
Übersetzer: Jürgen Langowski
Format: Hardcover
Seiten: 464
Preis:  17.99€ (D) Kaufen?

Reihe: Steelheart | Firefight | Calamity

Gegen Tyrannen aus Stahl braucht man ein Herz aus Feuer Steelheart, der scheinbar unbesiegbare Tyrann des ehemaligen Chicago, ist tot – besiegt von David und den Rächern. Nun klafft dort, wo in David jahrelang der Wunsch nach Rache gebrannt hat, ein Loch, und er braucht endlich Antworten auf seine Fragen: Wo kommen diese sogenannten Epics her, Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten? Was macht sie so grausam? Und gibt es eine Zukunft für Davids Liebe zu einer von ihnen – zu Firefight? Eine abenteuerliche Reise quer durch Amerika beginnt … (Quelle: Klappentext)
Lange, lange, lange mussten wir auf Firefight, nach
Steelheart dem zweiten Teil der Reckoners Reihe von Brandon Sanderson.
Zwischendurch wurden wir zwar sehr gut mit dem Rithmatist unterhalten aber seit
ich Steelheart beendet habe, fieberte ich diesem Buch entgegen. Steelheart ist
tot, getötet von David, und doch gibt es noch viele andere Epics und High
Epics, die die ehemaligen USA unsicher machen. Wie man schon sehr früh erfährt,
wurden zwischen Band 1 und 2 vermehrt Epics nach Newcago geschickt. Schnell
kommen die Rächer jedoch auf die Spur von Regalia, der High Epic, die das
ehemalige Manhattan, Babilar, beherrscht.
Da nur David, Prof und Tia aufbrechen um in Babilar mit der
dortigen Rächerzelle zu kooperieren, lernen wir einige neue Rächer und natürlich
auch eine ganze Menge neue Epics kennen. In dieser Hinsicht kam Brandon
Sandersons Talent wieder voll durch und man erkennt, mit welchem Können und mit
welcher Liebe er neue Charaktere erschafft. Sie brennen sich sofort ins
Gedächtnis und man liebt und hasst sie mit all ihren Eigenschaften. Neben
vielen kleineren Epics sind die wohl spannendsten definitiv Regalia und
Dawnslight. Sie treten nie körperlich n Erscheinung und werfen so sehr viele
Rätsel auf. Während die Rächer einen Plan schmieden, um beide zu besiegen fragt
man sich so immer wieder, wer die beiden sind und zusätzliche Spannung wird
aufgebaut.
Auch der Konflikt zwischen Megan und David besteht in
Firefight noch. Ich muss sagen, für mich waren die beiden immer ein Traumpaar
und das hat sich auch nach dem doofen Zwischenfall in Steelheart nicht
geändert. So war ich sehr froh, dass dieses Problem schon sehr früh wieder
aufgegriffen wird und diese komplizierte Liebe sehr stark thematisiert wird.
Auf der anderen Seite steht genau dieser Aspekt gegenüber anderen Büchern ein
bisschen im Schatten. Das finde ich allerdings gut, da die Reihe ja durchaus
auch Jungs ansprechen soll und der Autor hier einfach einen schönen Zwischenweg
gefunden hat.
Im Kampf gegen die Epics dürfen nämlich auch der Racheplan
und viele Actionszenen nicht zu kurz kommen. Auch die habe ich in Firefight
nicht vermisst und sie waren eine schöne Ergänzung neben der Liebesbeziehug und
dem großen Plan, Regalia zu vernichten. Auch menschlich ist das Buch wieder
sehr toll gestaltet. Es gibt so viele moralische Fragestellungen, die aufkommen
und allein dieser Punkt macht das Buch und auch die ganze Reihe für mich immer
wieder so unglaublich wertvoll.

Während in Steelheart viele Dinge der neuen Welt erklärt
werden mussten, kennen wir uns nun in diesem Universum richtig gut aus. So
konnten wir in der Thematik insgesamt etwas tiefer gehen, was mir selbst auch
sehr gut gefallen hat. Auch einige neue Dinge bzw. der gesamten Geschichte
(Calamity, Entstehung der Epics) erfährt man und mit einem richtig
erschreckenden Showdown bekommt man auf den letzten Seiten Lust, schon direkt
in das Finale der Trilogie einzusteigen. Leider scheint Calamity auf Englisch
auch erst 2016, weshalb wir uns bis mindestens Herbst nächsten Jahres gedulden
müssen. 
Shortlist:

Genre: Dystopie

Themen: Superhelden,
böse Schurken
Idee
& Umsetzung:  wie man es von Brandon Sanderson
gewohnt ist: absolut perfekt
Setting: Newcago (Chicago)
und Babilar (Manhattan)
Stimmung/Atmosphäre: gespannt, actionreich
Charaktere: viele neue Rächer und Epics, tolle Abwechslung
zu Band 1
Protagonist/in: David hat im Gegensatz zu Band 1 eine tolle Entwicklung
hingelegt, ist jedoch stur wie eh und je
Schreibstil: Brandon Sanderson!

Ende: Ende macht Lust auf mehr, hat aber keinen fiesen
Cliffhanger

Das Warten hat sich gelohnt und Brandon Sanderson hat mich überzeugt, wie eh und je. Ich liebe diese grandiose Reihenfortsetzung und kann gar nicht genug von den Epics bekommen. Das Warten auf Band 3 wird schwer. Trotzdem gibt es von mir 5 von 5 begeisterte Füchschen.

Vielen herzlichen Dank an Heyne fliegt für das schöne *Rezensionsexemplar.



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