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[Rezension] Wer weiß, was morgen mit uns ist – Ann Brashares

MissFoxy 23. November 2014


Titel: Wer weiß, was morgen mit uns ist
Autor: Ann Brashares
Verlag: cbj
Erscheinungsdatum: 22.09.2014
Format: Hardcover
Seitenanzahl: 320
Preis:  16,99€ (D) Kaufen?

Reihe: keine

Die 17-jährige Prenna lebt mit ihrer Mutter in New York, seit sie zwölf ist. Doch was vorher war und wo sie herkommt, darf sie niemandem erzählen. Eine Pandemie hat Millionen Opfer gefordert, und zusammen mit wenigen anderen ist es Prenna gelungen, in unsere Gegenwart zu entkommen. Jetzt tun sie alles, um ihre Herkunft geheim zu halten. Deshalb gelten strenge Regeln für Prenna: möglichst kein Kontakt zu den Mitschülern, nicht mehr Worte als nötig. Sich mit einem Jungen aus der Schule zu verabreden, ist selbstverständlich ausgeschlossen. Prenna hält sich daran. Bis zu dem Tag, an dem ihr Ethan Jarves begegnet und sie sich Hals über Kopf verliebt … (Quelle: lovelybooks.de)

Auch bei diesem Buch fällt es mir wieder unglaublich schwer
meine Meinung in Worte zu fassen und vor allen Dingen zu einem Fazit zu kommen.
Ich mochte wirklich unglaublich vieles an dem Buch. Der Schreibstil ist
außergewöhnlich gut und ich konnte das eine oder andere Zitat für mich
entdecken, was ich bei Büchern immer besonders liebe. Ann Brashares Schreibstil
hat mich wirklich total gefesselt und manchmal habe ich mit Schrecken
festgestellt, dass ich viel mehr gelesen habe, als ich es gedacht hätte.
Auch Prenna und Ethan sind zwei sehr starke Protagonisten, die
mir sehr ans Herz gewachsen sind. Gerade durch ihren starken Willen und ihre
Einstellung. Aber es gibt auch so einige Dinge, bei denen ich manchmal einfach
den Kopf schütteln musste. Prenna ist manchmal zu naiv, handelt zu unüberlegt.
Bei einigen Dingen war ich da sehr nachsichtig. Vieles kann auch aus einem
Impuls heraus entstehen, vieles ist schneller gesagt und getan, bevor der Kopf
überhaupt mitkommt. Prenna ist einfach ein Herzmensch, viel zu impulsiv. Das
kenne ich ja von mir. Aber da gab es trotzdem die eine oder andere Sache, bei
der ich mir gedacht habe: Mensch, Prenna, wieso bist du nur so dumm. Dinge, die
sich nicht mehr mit Unüberlegtheit zu erklären sind. Ethan wiederrum, so sehr
ich ihn auch mochte, war mir in manchen Situationen einfach nur zu egoistisch
und zu unbedacht.

Kommen wir nun zur Thematik und zur Idee an sich. Beides
finde ich sehr schön. Eine Zeitreise-Geschichte, die in der Gegenwart spielt
und damit zusammenhängend eine Dystopie, die man aber nur aus Erzählungen
kennt. Klingt das nicht spannend? Für mich ist das eine ganz außergewöhnliche
Idee, die uns außerdem auf erschreckende Weise zeigt, wie rücksichtlos wir
unsere Heimat, unseren Planeten, behandeln und welche Auswirkungen das auf
unsere Zukunft und die unserer Kinder haben kann.

Das Thema Zeitreisen finde ich immer sehr gewagt, denn mit
ihnen gehen so viele Fragen einher. Allein schon die ewige Frage nach: Können
wir die Geschehnisse verändern wenn wir zurückreisen oder bewirken wir dadurch
erst. Dass alles genau so passiert? Gerade diese Frage wurde im Buch jedoch
meiner Meinung nach sehr gut beantwortet und alles wurde wirklich sehr zu
friedenstellend aufgelöst. Allerdings hätte ich mir während des gesamten Lesens
gewünscht, mehr Hintergrundinformationen zu bekommen. Wie genau sieht die Welt
aus, in der Prenna lebt? Was genau ist in Postremo passiert? Besonders frage
ich mich auch, was letztendlich mit all den wirklich interessanten
Nebencharakteren passiert usw. Hier hätte man sicher noch einige Seiten mehr
füllen können.

Was die Spannung angeht möchte ich letztendlich noch sagen,
dass das Buch unglaublich spannend angefangen hat, mit vielen Fragen, auf die
wir erst mal keine Antwort bekommen. Und ich kann euch versprechen, auch das
Ende hält einiges bereit. Der Teil, bei dem mir das vorankommen wirklich schwer
gefallen ist, war der Mittelteil. Der Mittelteil ist, ich kann es wirklich
nicht anders sagen, wirklich nur so like: Zwei Jugendliche verbringen einige
Tage am Strand, gehen Shoppen und spielen Karten. Das hat mich einfach
wahnsinnig gestört und ich musste auch wirklich die ganze Zeit daran denken,
dass die beiden eigentlich ja die Welt retten wollten und man dafür ja
eigentlich mal ein wenig planen muss.

Ihr seht schon, meine Meinung zu „Wer weiß, was morgen mit uns ist“ ist ziemlich widersprüchlich. Auf der einen Seite gefallen mir Idee, der Schreibstil (ganz besonders) und die Personen auch zum größten Teil. Allerdings hatte ich auf der anderen Seite auch ziemlich viel zu meckern. Aus diesem Grund möchte ich dem Buch abschließend 3 von 5 Füchschen geben.

an lovelybooks und cbj für die Bereitstellung
des *Lesexemplares und die
Durchführung der *Lesechallenge.
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3 Comments

  1. Jasi Ich 23. November 2014

    Huhu liebe Jule ♥
    Danke für diese tolle Rezension! 🙂 Deine Kritik kann ich absolut nachvollziehen und ich bin neugierig wie ich das finden werde, das Buch werde nämlich ich als nächstes beginnen und ich bin schon sehr gespannt darauf. Gegenüber Zeitreisen bin ich eigentlich nicht so positiv eingestellt aber ich bleibe trotzdem offen. ^-^

    Alles Liebe,
    Jasi ♥

    Antworten
  2. pageafter page 24. November 2014

    Hallo 🙂
    Schöne Rezi 🙂 Ich bekomme das Buch von Blogg dein Buch und bin mächtig gespannt darauf! Zeitreisen mag ich sehr gerne!
    Liebe Grüße,
    Ebru

    P.S hab erst jetzt entdeckt, dass wir zusammen bei der Adventsaktion mitmachen *lach* 😀

    Antworten
  3. Nenya Luana Nebula 25. November 2014

    Hallöchen liebe Juli,

    eine sehr schöne und ausführliche Rezension! 🙂
    Das Buch klingt richtig gut, muss ich mir mal merken.

    Übrigens hast du einen sehr schönen Blog, den du mit viel Liebe im Detail gestaltet hast 😉 Da bin ich auch gleich Leserin geworden 🙂

    Liebe Grüße,
    Nenya

    Antworten

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