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[Rezension] Stigmata: Nichts bleibt verborgen – Beatrix Gurian

MissFoxy 14. Juli 2014


Titel: Stigmata – Nichts bleibt verborgen
Autor: Beatrix Gurian
Verlag: Arena
Erscheinungsdatum: 01.06.2014
Format: Hardcover
Seitenanzahl: 383
Preis:  16,99€ (D)  Kaufen?

Reihe: keine

Kurz
nach dem Tod ihrer Mutter erhält Emma von einem unbekannten Absender eine alte
Schwarz-Weiß-Fotografie, die ein Kleinkind zeigt. Dem Foto beigefügt ist die
rätselhafte Aufforderung, die Mörder ihrer Mutter zu suchen. Angeblich soll
Emma die Täter in einem Jugendcamp finden, das in einem abgelegenen Schloss in
den Bergen stattfindet. Dort stößt sie immer wieder auf unheimliche Fotografien
aus der Vergangenheit des Schlosses. Und auch in der Gegenwart häufen sich die
mysteriösen Zwischenfälle … (Quelle: lovelybooks)

Von
der Idee war ich schon beim Entdecken des Buches sehr begeistert. Ich stehe ja
total auf Jugendthriller. Besonders auf die des Arena Verlags und habe schon
unzählige Arena Thriller gelesen, darunter auch einige von Beatrix Gurian, die
mich sehr begeistert haben. Neben dem Klappentext, der, wie ich finde, schon
sehr mysteriös und geheimnisvoll und gleichzeitig auch sehr spannend klingt,
haben mich besonders die Bilder, die im ganzen Buch verteilt sein sollen sehr
neugierig gemacht und mich auch dazu verleitet es auf meine Wunschliste zu
setzen.

Auch
der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist so, wie der in anderen
Beatrix Gurian-Büchern. Einfach und gut leserlich für Jugendliche und trotzdem
sehr spannend geschrieben. Bei Stigmata hat mir außerdem besonders gut
gefallen, dass man sich durch den Schreibstil so super gut in Emma
hineinversetzen konnte und mit ihr rätseln und im Dunkeln tappen musste.

Die Personen haben mir auch alle sehr gut gefallen. Emma
mochte ich sehr und sie ist mir sofort ans Herz gewachsen. Die Art, wie sie
reagiert, ihre Ansichten und Prinzipien sind ein sehr verständlich und sie
wirkte auf mich immer sehr stark. Selbst als sie den Tod ihrer Mutter
verarbeiten musste. Auch während des Camps ist sie sich immer treu geblieben
und hat besser als die anderen erkannt, was wirklich wichtig ist.
Während Emmas Zeit im Camp beschränkt sich der Kreis der
Personen auf einige wenige, die auch während des gesamten Buches eher undurchsichtig
bleiben. Das hat mir aber gar nichts ausgemacht, da die auch der Kreis der
Verdächtigen waren und man somit ziemlich lange im Dunkeln getappt ist. Grade
die Tatsache, dass schon ziemlich zu Beginn feststand, wer alles für den Mörder
in Frage kommt mochte ich sehr. Ich rätsel so gerne mit und ich mag es bei
Krimis/Thrillern gar nicht, wenn am Ende jemand der Mörder ist, der erst ein
paar Seiten vorher in Erscheinung getreten ist.
Außerdem lernen wir in vielen Rückblicken noch Personen aus
der Kindheit von Emmas Mutter kennen. Von ihnen bekommen wir ein genaueres
Bild, auch wenn erst im Verlaufe des Buches alles klarer wird.

Bis jetzt konntet ihr kaum negatives Lesen und hier werdet
ihr auch nicht mehr viel finden. Ich bin von vorne bis hinten begeistert von
dem Buch und kann einfach nichts Negatives erkennen und selbst wenn ich darauf
aus wäre, müsste ich in den Feinheiten suchen. Beatrix Gurian hat es einfach
geschafft ein sehr gutes Gesamtpaket zu zaubern. Die Hauptperson, Emma, ist sympathisch,
der Schreibstil ist lesenswert und spannend und genau richtig für Jugendliche.
Sie hat es geschafft mit dem Jagdschloss mitten im Nirgendwo eine gruselige und
mysteriöse Atmosphäre zu schaffen, die perfekt zum Buchgeschehen passt. Mir hat
besonders gut gefallen, dass alles so gut zusammengepasst hat. Es gibt keine
Stellen, die zu lang oder überflüssig waren, an keiner Stelle hat etwas gefehlt
und am Ende haben die ganzen kleinen Hinweise einen Sinn ergeben und alles hat
sich zusammengefügt. Dazu kommen noch die Bilder, die dem ganzen nochmal eins
draufsetzen.
Besonders spannend und Erwähnenswert finde ich die Sache mit
den Stigmata, wie auch schon der Titel verrät. Für alle die es nicht wissen:
als Stigmata bezeichnet man das Auftreten der typischen Wundmale Christi am
Körper von Menschen. Der erste, der die Stigmata bekam war übrigens der heilige
Franziskus von Assisi und ich bin mir sicher, diesen Namen habt ihr schon mal
gehört. Das Buch hat auf jeden Fall ein religiöses Thema. Es ist so, dass Emmas
Mutter in einem sehr streng religiösem Internat zur Schule gegangen ist, in dem
leider vieles mit dem Glauben gerechtfertigt wurde und irgendwann kommt eben
noch das Thema Stigmata dazu und es ist einfach alles super spannend und ich
finde, dass es auch einen ziemlich tollen Bezug hat, denn solch eine Begründung
durch Religion und Glauben ist ja in der Vergangenheit so oft passiert und das
macht das Thema einfach wieder sehr spannend.

Ihr ahnt es schon: Ich kann Stigmata einfach nur 5 von 5
Füchschen geben. Stigmata ist für mich ein rundum gelungener Jugendthriller mit
einem sehr spannenden Thema. 

Danken möchte ich an dieser Stelle wasliestdu und dem Arena
Verlag für die Bereitstellung der Leseexemplare und die Durchführung der
Leserunde.

1 Comments

  1. lenasbücherwelt 20. Juli 2014

    Hört sich echt toll an<3

    Antworten

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