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Königliche Adventszeit #17 | Meine Lieblingszitate

MissFoxy 16. Dezember 2017
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Zum zweiten Mal darf ich euch mit dem KöKi Adventskalender auf meinem Blog begrüßen. Heute möchte ich euch meine Lieblingszitate aus einigen Büchern vorstellen. Ich finde Königskinder in der Regel sowieso sehr wortgewaltig und obwohl ich ein Mensch bin, der selten schöne Stellen markiert sondern wirklich nur die, die mich tief berühren, habe ich in den meisten Büchern einige Klebezettel zusammenbekommen. Außerdem habe ich einige passende Bilder zu den betreffenden Büchern gemacht.

Was ich besonders an Janes Büchern mochte, waren die Gefühle – sie verstand diese ganze Sache mit der unerwiderten Liebe – wie es war, sch zu verzehren, wie es war, zu hoffen. – Jane & Miss Tennyson, Seite 80

Wenn man etwas liebt, kann man schließlich nicht andauernd glücklich sein, oder? Deshalb liebt man es doch gerade. Weil man alle möglichen Gefühle dabei hat, nicht nur Glücksgefühle. Es kann wehtun, es kann dich saumäßig wütend machen, aber … es bringt dich dazu, überhaupt etwas zu fühlen. – Jane & Miss Tennyson, Seite 255

Du zählst einfach bis dreihundert, und wenn du dann die Augen aufschlägst, sind fünf Minuten vergangen. Und selbst, wenn es wehtut oder die Dinge scheiße laufen oder du nicht weißt, was du tun sollst, hast du ganze fünf Minuten überstanden. – Jane & Miss Tennyson, Seite 441


Es sind gar nicht die großen Probleme des Lebens, die den Charakter fordern. Einer echten Krise oder einer niederschmetternden Tragödie kann jeder Mensch mutig entgegentreten, doch die unbedeutenden Ärgernisse des Tags mit einem Lachen abzutun – ich glaube, das erfordert wirklich innere Stärke. – Lieber Daddy Long Legs, Seite 70

Ich kenne viele Mädchen, die nie merken, dass sie glücklich sind. Sie sind so an das Gefühl gewöhnt, dass ihr Sinn dafür ganz betäubt ist; ich hingegen bin in jedem Augenblick meines Lebens absolut sicher, dass ich glücklich bin. – Lieber Daddy Long Legs, Seite 228f.

Vielleicht hatte Walt Whitman Recht: Wir sind widersprüchlich und wir enthalten Massen. Wie können wir je wissen, wer wir wirklich sind? – Annähernd Alex, Seite 184


Dafür, dass meine Atome schon so viel hinter sich haben, halte ich eigentlich ganz gut zusammen. Das sind Sachen, über die ich manchmal nachdenke. – Auf Umwegen, Seite 21

Ich dachte daran, wie Worte funktionierten, Worte in Büchern zum Beispiel: Indem man sie aussprach, wurden Sachen wirklich. – Auf Umwegen, Seite 184

…wer so lächelt, hat eine große Seele….manche Menschen haben eine so große Seele, dass sie sich ausdehnt und andere Menschen berührt. – Der Koffer, Seite 407

Verrückt, auf wie viele verschiedene Arten man Menschen vermissen kann. Man vermisst all die Dinge, die diese Menschen getan haben. Man vermisst die Menschen an sich. Und man vermisst die Bedeutung, die man selbst für diese Menschen gehabt hat. […] Du vermisst, wie wichtig du diesen Menschen warst. – Der Koffer, Seite 118


Immer, wenn man glaubt, der Krieg hätte einem alles genommen, was man liebt, begegnet man jemandem, der einem zeigt, dass man doch noch etwas zu geben hat. – Salz für die See, Seite 333

Der Schrecken lag draußen auf der Lauer. Er saß uns im Nacken. Aus diesem Grund zogen wir nach Westen, um den noch nicht besetzten Teil Deutschlands zu erreichen. – Salz für die See, Seite 30

Wenn jemand klingelt, heißt das noch lange nicht, dass Du öffnen darfst. Manchmal lauern Wölfe vor der Tür, meine Schöne, und wenn wir nicht aufpassen, fressen sie uns. – Salz für die See, Seite 185


Ich dachte an die silbernen Bilderrahmen in Lockwells Haus und Büro. Er stellte sein Leben öffentlich zur Schau. Willie hatte ihre Geschichte in einer Schublade versteckt. Meine Geschichte und meine Träume standen auf einem Zettel, der in meinem Schreibtisch lag, und alles andere hatte ich hier im Garten hinter dem Haus vergraben. – Ein Glück für immer, Seite 261

Ich wollte Massachusetts sein. Ich wollte immer noch glauben, dass mich meine Flügel, egal wie zerfetzt und fadenscheinig, aus einem Leben voll Lügen und mieser Typen davontragen konnten. Ich wollte meinen Kopf zum Lernen und Forschen benutzen, nicht für Getrickse und Gaunereien. – Ein Glück für immer, Seite 292

Der Adventskalender

Habt ihr auch ein Lieblingszitat aus einem Königskind?

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4 Comments

  1. dasSchugga 17. Dezember 2017

    Eine wunderschöne Sammlung an Zitaten.
    Aus den Königskindern habe cih noch keine Zitate, dafür ein anderes schönes für sich:
    Weinen ist wie Feuchtwischen – es werden Seelenkrümel aufgenommen, die man zunächst gar nicht bemerkt hat. (aus: Das Glück des Zauberers)
    LG, Christina P.

    Antworten
  2. Victoria 17. Dezember 2017

    Guten Abend,
    schöne Zitate, die da zusammengekommen sind. Mir hat u. a. besonders dies hier gefallen:
    …wer so lächelt, hat eine große Seele….manche Menschen haben eine so große Seele, dass sie sich ausdehnt und andere Menschen berührt. – Der Koffer, Seite 407
    Liebe Grüße und noch einen schönen Adventsabend
    Victoria

    Antworten
  3. Nicci Trallafitti 18. Dezember 2017

    Sooo schöne Zitate & Fotos, liebe Jule!
    Bei den Büchern, die ich auch gelesen habe, habe ich mir fast die gleichen Stellen markiert 🙂

    Liebe Grüße,
    Nicci

    Antworten
  4. E.B.Blauensteiner 18. Dezember 2017

    Großartige Zitate!

    "Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er hinterlässt, ist bleibend." (Goethe)

    Frohe Weihnachten!
    Evelin B. Blauensteiner

    Antworten

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