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[Kinderbuch Rezension] Yoda ich bin, alles ich weiß! – Tom Angleberger

MissFoxy 18. August 2014


Titel: Yoda ich bin, alles ich weiß!
Autor: Tom Angleberger
Verlag: Baumhaus
Erscheinungsdatum: 14.02.2011
Format: Hardcover
Seitenanzahl: 160
Preis:  12,99€ (D)  Kaufen?

Reihe: Yoda ich bin, alles ich weiß! || Darth Paper schlägt zurück || Star Wars Wookie – Zwischen Himmel und Hölle || Falt2-D2s Buch zum Krickeln, Krackeln und Knicken || Prinzessin Origami-Leia(Januar 2015)

Eigentlich ist Dwight sowas wie ein Loser. Seine
Freunde finden ihn ziemlich seltsam, einige halten ihn sogar für einen Spinner.
Doch eines Tages ändert sich das. Denn plötzlich gibt Dwight verblüffend gute
Ratschläge mit einer Fingerpuppe aus Papier, die aussieht wie Yoda, sagt die
Zukunft voraus und rettet seine Mitschüler vor Peinlichkeiten. Bald ist klar:
Wer die Yoda-Figur hat, hat die Macht. Warum das so ist? Tommy und seine
Freunde wollen die ganze Wahrheit herausfinden… (Quelle: lovelybooks)

Die
Gestaltung des gesamten Buches ist einzigartig. Tommy versucht ja
herauszufinden, ob das Yoda-Orakel wirklich echt ist und dafür befragt er eine
Menge Leute, die alle einen Beitrag für seine Yoda-Akte beisteuern. So ist
jedes Kapitel in einer anderen Schrift geschrieben, da jedes Kapitel von jemand
anderem stammt. Auch Tommy und die Nervensäge Harvey geben ihren Kommentar nach
jedem Kapitel ab. Wieder in ihrer eigenen Schrift. Jede Seite ist in
Papier-Optik und sieht hier und da „verknittert“ aus. Außerdem ist jede Seite
mit kleinen Bildchen verziert, die aussehen, als hätte einer der Jugendlichen
sie extra für Tommys Akte gemalt. Das wahre Highlight ist aber die Anleitung
für ein ganz eigenes Yoda-Orakel, die hinten im Buch zu finden ist.

Ich habe vor dem Lesen nicht in das Buch geschaut und war
somit erst mal überrascht, dass das Buch nicht in der typischen Romanform
geschrieben ist. Aber letztendlich hat mir auch die Akte mit den vielen
Schriftstücken zum Origami-Yoda sehr gut gefallen.

Die Personen sind sehr schön ausgearbeitet und man kann
sofort sehr gut die Charaktere erkennen. Dabei ist auch jeder vertreten, über
den man im Schulalltag stolpert. Die coolen Basketball-Jungs, die
Mädchen-Clique, Nerds, die heimliche Liebe und allerlei andere merkwürdige
Gestalten. Und mittendrin ist Tommy, der mir von Anfang an sympathisch war. Er
ist normal, etwas unscheinbar und ich bin mir sicher, jeder Junge kann sich
irgendwie mit ihm identifizieren. Er glaubt von Anfang an an Dwight und sein
Orakel auch wenn er manchmal daran zweifelt. Trotzdem sieht er in Dwight mehr
als nur den Sonderling und ich bin echt froh, dass er nicht von Anfang an jeden
in eine Schublade steckt. Denn das ist auch das Thema des Buches. Neben den
ganzen coolen Star Wars-Bezügen und der tollen Story mit der tollen Optik zeigt
uns das Buch nämlich auch, dass selbst die Leute, die immer als die totalen
Freaks erscheinen im Grunde auch sehr nette Leute und vielleicht auch gute
Freunde sein können und dass es falsch ist jemanden schon sofort in eine
Schublade zu stecken bevor man überhaupt nur einmal mit ihm geredet hat oder
ihn besser kennt.
Für
die Kinder war Yoda ich bin, alles ich weiß! Mehr als nur ein Buch. Durch das
Akten-Format wurde es zu einem Erlebnis und Kapitel für Kapitel, also
Schriftstück für Schriftstück, wurde mitgerätselt, Vermutungen angestellt und
diskutiert. Allerdings muss ich sagen, dass das Buch auch locker um 50 Seiten
hätte gekürzt werden können denn in der Mitte wurden die lieben Kinder wirklich
ungeduldig(was ja bei Grundschulkindern nicht mehr so oft der Fall ist) und sie
wollten endlich mal wissen, was es jetzt mit dem Yoda-Orakel auf sich hat. Was
die Kleinen natürlich sofort entdeckt haben war die Anleitung für den Origami-Yoda
hinten im Buch und wir haben zusammen so viele Yodas gebastelt, dass wir am
Ende ein ganzes Yoda-Meer hatten.

 Ich
gebe Yoda ich bin, alles ich weiß! 5 von 5 Füchschen. Die Aufmachung und die
Story ist perfekt und die Kinder waren begeistert. Das einzige, was gestört hat
waren die etwas langatmigen Stellen in der Mitte des Buches aber dieser
Kritikpunkt reicht einfach nicht für ein Füchschen Abzug!

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