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[Rezension] von Bitterweg: Das Duneburgdebakel – Platti Lorenz

MissFoxy 16. August 2014


Titel: von Bitterweg: Das Duneburgdebakel
Autor: Platti Lorenz
Verlag: neobooks
Erscheinungsdatum: 15.08.2014
Format: eBook
Seitenanzahl: 170
Preis:  5,99€ (D)  Kaufen?

Reihe: Band 1 einer Trilogie

Aiden Wirket weiß, wer er ist. 

Er ist Aiden Wirket aus Dormizien, dem
unbedeutendsten Landstrich mitten im tiefsten Nirgendwo. Niemand geht dort hin.
Niemand kommt von dort. Niemand kennt es. Nur die Bewohner haben die
Angewohnheit, dort zu bleiben. Nun ja, alle bis auf Aiden.

Wie gesagt: Aiden Wirket weiß, wer er ist. Gut,
zumindest wissen es die Leute, denen er in und auf seinem Weg nach Duneburg
begegnet. Fern seiner Heimat ist er demnach Kopfgeldjäger, Aushilfe,
öffentliches Ärgernis, Begleitung, Ordnungshüter, Auslöser … Tja, bis er sich
schließlich als Hauptverdächtiger in einem städtischen Debakel mit
übernatürlichen Akteuren wiederfindet. (Quelle: amazon.de)

Das Genre des Buches ist Funny Fantasy und genau genommen
war das auch mein erster Ausflug in das Genre. Im Nachhinein hat es mich jedoch
ein wenig an die Bücher von Jonathan Stroud erinnert also Bartimäus und Valley.
Die Geschichte ist alles in allem ein wenig skurril und außerdem mit so vielen
lustigen Stellen geschmückt, dass sie den Titel Funny Fantasy auch wirklich
verdient.
Besonders toll finde ich übrigens die Anmerkung der Autorin
Platti Lorenz zum Duneburgdebakel auf ihrer Homepage. Lest selbst:
Das
DuneburgDebakel ist erst einmal der Anfang der dreiteiligen Funny-Fantasy-Reihe
„von Bitterweg“. Ihr lernt den jungen Burschen Aiden Wirket kennen,
den es entgegen der heimatlichen Gewohnheiten in die weite Welt verschlagen
hat, wo er fortwährend aus dem Rahmen rutscht. Nicht, dass ihn das besonders
stören würde. Dank seines stoischen Auftretens und seiner gerne mal
begriffsstutzigen Art stört er mit Erfolg die anderen. Ganz unabsichtlich
natürlich. Dabei wollte er doch nur raus aus schnöden Dormizien, das eh kein
Mensch kennt, und … mh … gute Frage … „mehr“ werden? ^.^‘ 
An sich
ist Aiden ja ein guter Kerl und ich hoffe sehr, dass ihr ihn mögen werdet.
Immerhin müsst ihr durch das ganze Buch mit ihm und in seiner Perspektive
gehen. ^.~
Ruhig
Blut, er bekommt ja jemanden an die Hand – sogar mehrere. Eine andere Sache ist
natürlich, ob die damit so glücklich sind. Aber ich überlasse es euch, die
konkreten Einzelheiten zu erfahren. Wie, wohin das Ganze führen soll? Ihr seht da
oben doch den Buchtitel …

Natürlich
zum „DuneburgDebakel“^o^
(Quelle: http://www.plattilorenz.de/)

 An den Schreibstil musste ich mich erst mal gewöhnen. Sehr
lange. Genau genommen fast bis zum Ende des Buches. Er ist nicht sehr leicht.
Somit ist das Duneburgdebakel auch nicht wirklich ein gutes Buch für einfach
mal so zwischendurch. Der Schreibstil ist aber gut und hat auch einen ganz
eigenen und interessanten Stil.

Die Personen waren eher blass und man hat wenig über sie
erfahren. Obwohl ich niemanden so wirklich unsympathisch fand, hat mir aber
auch niemand gefallen. Es ist schwer zu sagen, ich habe einfach nicht den Draht
zu einem von ihnen gefunden. Ich denke aber auch, es hängt mit dem Genre und
der ganzen Art des Buches zusammen. Obwohl ich nämlich sonst wirklich ein Fan
von Charakteren bin, in die man sich gut hineinversetzen und auch
identifizieren kann hat mich das jetzt beim Duneburgdebakel nicht gestört.

Ich muss sagen, ich bin lange um die Renszion rumgeschlichen
und weiß nicht so wirklich, wie ich das ganze bewerten sollte. Das Genre ist
für mich vollkommen neu, ungewohnt. Was aber wichtig ist: es war spannend. Ich
konnte mich mir den Charakteren zwar nicht identifizieren aber sie haben mich
nicht genervt und ich wollte während des Lesens, egal wie anspruchsvoll die
Lektüre geschrieben war, unbedingt herausfinden, was es mit den ganzen
mysteriösen Dingen, Bräuchen und Geschehnissen auf sich hat. Im Duneburgdebakel
werden so viele Klischees angesprochen und in wirklich jedem Kapitel gibt es
etwas zu Lachen. Wenn man sich erstmal daran gewöhnt hat und sich damit
abgefunden hat, wie das Buch ist, dann lässt sich das Duneburgdebakel auch
lesen, wenn man wie ich normalerweise nichts aus diesem Genre liest.

Nach langem Überlegen gebe ich von Bitterweg: Das
Duneburgdebakel 4 von 5 Füchschen. Es ist auch für Leser, die keine Funny
Fanatsy lesen lesenswert, wenn man sich mit den Eigenarten des Genres abfindet.
Darüber hinaus ist es ein sprachlich ganz tolles und anspruchsvolles Werk.

Ich möchte der Autorin Platti Lorenz sehr dafür danken, dass
sie mir das eBook schon vorab zum Lesen und Rezensieren zur Verfügung gestellt
hat und natürlich für den tollen und netten Kontakt, den ich mit ihr hatte.

2 Comments

  1. Jacy 31. August 2014

    Hm… interessant, wie unterschiedlich doch Meinungen zu einem Buch sein können… und natürlich gut! Ich empfand den Schreibstil nämlich als sehr angenehm und besonders gut für Zwischendurch, fand hingegen die Story weniger spannend. Sie hat mich nicht gefesselt.
    Insgesamt sind wir ja aber zur selben Bewertung gekommen (:

    Liebe Grüße
    Jacy

    Antworten
    1. MissFoxy 31. August 2014

      Das ist ja doch immer wieder interessant. 😀 Das merke ich auch immer so arg bei Leserunden wenn zum Beispiel manche gar nichts mit dem BUch anfangen können und andere es lieben. Ich werde mir jetzt auf jeden Fall mal deine Rezi durchlesen und einen Kommentar hinterlassen. ♥

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