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[Rezension] Glenlyon Manor: Das Geheimnis der Princess Helena School – Gabriele Diechler

MissFoxy 31. Juli 2014


Titel: Glenlyon Manor: Das Geheimnis der Princess Helena School
Autor: Gabriele Diechler
Verlag: impress by Carlsen
Erscheinungsdatum: 03.04.2014
Format: eBook
Seitenanzahl: 251
Preis:  3,99€ (D)  Kaufen?

Reihe: keine

 Der
sagenumwobene Landsitz Glenlyon Manor, seinerzeit auch „Romantic
House“ genannt, war einst die Lieblingsbleibe der Königin Maria Stuart
gewesen und dabei nicht selten der Ort ihrer romantischen Eskapaden. Heute
beherbergt das düstere Gebäude die renommierte Princess Helena School für
überdurchschnittlich intelligente Schüler. Nie hätte sich die sechzehnjährige
Münchnerin Aoki träumen lassen, dass es sie einst dorthin verschlagen würde.
Und noch viel weniger, dass sie gerade dort ihr Herz verlieren würde – nur
dummerweise genau an den Jungen, der den Fluch des Hauses in sich trägt, was
das Verlieben noch mal deutlich komplizierter macht, als es ohnehin schon ist. (Quelle:
carlsen.de)

An den Schreibstil habe ich mich sehr schnell gewöhnt. Er
war locker und leicht geschrieben und während dem Lesen ist es mir sehr leicht
gefallen mich in Aoki bzw. ein paar Mal auch in ihren Vater hineinzuversetzen. Auch
die Art und Weise, wie die ganzen lustigen Stellen beschrieben waren, war sehr
gut zu lesen und ich musste echt oft lachen.

Auch mit den Charakteren kam ich sehr gut klar. Allen voran
war mir Aoki schon sofort sehr sympathisch. Sie ist kein Hauptcharakter, der
einem schon sofort auf die Nerven geht und sie ist auch nicht blass und langweilig
sondern sehr liebenswürdig und ich glaube, viele junge Mädchen können sich gut
mit ihr identifizieren.
Mein absoluter Lieblingscharakter  ist Tiffy, der kleine Geisterhund. Ich habe
ihn mit seiner frechen Art schon direkt bei seinem ersten Auftreten ins Herz
geschlossen und so sehr gehofft, dass er mich auch beim Rest des Buches begleiten
wird und so war es dann zum Glück auch.
Auch die anderen Charaktere sind sehr gut gelungen und ganz
toll. Mit Len konnte ich allerdings nicht wirklich warm werden. Er kam mir
einfach immer zu unantastbar rüber.

Der Schreibstil ist super, die Charaktere sind sympathisch
und die Idee des Buches ist einfach toll. Ich finde, es gibt zu wenige
Geistergeschichten. Warum eigentlich nicht? Geister sind cool, Gabriele
Diechler hat das Geisterthema sehr gut umgesetzt und man kann es so schön mit
geschichtlichen Sachen verschönern, wie in diesem Fall mit Maria Stuart und
ihrem Sohn Jakob. Die geschichtlichen Hintergründe haben mir sehr gut gefallen.
Ich habe mir in der Schule mal Elizabeth I. als Referatthema herausgesucht, die
„Erzfeindin“ Maria Stuarts und so war es für mich mal besonders schön etwas von
der anderen Seite der Geschichte zu hören. Auch der Handlungsort, ein Internat,
war toll. Ich liebe Internatsgeschichten und Hanni & Nanni war früher meine
Lieblingsbuchreihe. Internate haben für mich immer einen ganz besonderen Zauber
und so habe ich Glenlyon Manor auch deswegen sehr gerne gelesen.
Ein bisschen was zu meckern habe ich aber auch. Ich war
etwas unzufrieden, was letztendlich die ganze Lösung des Problems betrifft. Ich
möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten aber ich finde, dass es zum
einen gegen Ende plötzlich etwas zu schnell geht und irgendwie so wirkt, als
müsse das Buch jetzt sofort beendet werden. So werden zum Beispiel zwei Schüler
von anderen Schülern entführt, ohne dass die Schulleitung irgendetwas dazu
sagt, obwohl sie es aber bemerkt etc.

Außerdem war mir die ganze Liebesgeschichte ein bisschen zu
viel. Klar, ist Len Aokis wirklich erste große Liebe aber sie tut alles nur für
ihn, macht sich nebenbei noch Gedanken, ob er sie liebt, ist eifersüchtig und
geht sogar so weit, dass sie sogar ein Handy klaut und die SMS liest. Das war
mir persönlich einfach zu viel, zu kindisch irgendwie. Kann auch sein, dass es
daran liegt, dass ich 20 bin. Vielleicht würde das meine 14-jährige Schwester
anders sehen.

Ich gebe Glenlyon Manor 4 von 5 Füchschen. Die Idee, der
Schreibstil und die Charaktere haben mir einfach super gut gefallen, allein das
Ende und die Lösung waren für mich einfach ein bisschen zu plötzlich und
teilweise nicht so realistisch.

Ein ganz großes Dankeschön geht an den impress-Verlag und
lovelybooks für die Bereitstellung des eBooks und die Durchführung der
Leserunde!

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4 Comments

  1. lenasbücherwelt 1. August 2014

    KLingt gut! Ach, ich brauche wirklich einen Reader…

    Antworten
    1. MissFoxy 3. August 2014

      Ja, ein Reader ist echt unverzichtbar. Ich war ja ziemlich lange dagegen und muss ehrlich sagen, dass ich auch keine Bücher auf ihm lese, die es auch als Printbuch gibt. Außer, ich habe es mir in der onleihe ausgeliehen

  2. Sheena S 1. August 2014

    Klingt juti, ich denke ich werde mir das Buch schnellsten zulegen =)

    LG Sheena (deine neue Leserin)

    Antworten
    1. MissFoxy 3. August 2014

      Huhu Sheena,

      ♥lich Willkommen auf meinem Blog 🙂

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